[63] Diese Schilderung Montague’s und Wharton’s habe ich aus unzähligen Quellen zusammengetragen. Ich muß jedoch speciell die höchst interessante Lebensbeschreibung Wharton’s erwähnen, welche unmittelbar nach seinem Tode erschien.
[64] Einen großen Theil meiner Angaben über die Harley habe ich aus ungedruckten Memoiren von Eduard Harley, dem jüngeren Bruder Robert’s, entlehnt. Eine Abschrift dieser Memoiren befindet sich unter den Mackintosh-Manuscripten.
[65] Der einzige Schriftsteller, der, soviel ich mich entsinnen kann, Harley’s Rednergabe gelobt hat, ist Mackay, der ihn beredtsam nennt. Swift schrieb an den Rand: „Eine große Lüge.” Und Swift war gewiß bereit, Harley mehr als Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. „Dieser Lord,” sagt Pope, „sprach so verworren von Geschäftsangelegenheiten, daß man nicht wußte, was er eigentlich wollte, und Alles trug er in epischer Weise vor, denn er fing stets in der Mitte an.” Spence’s Anecdotes.
[66] „Er pflegte,” sagt Pope, „fast jeden Tag werthlose Verse vom Hofe in den Scriblerus-Club zu senden und kam dann fast jeden Abend hin, um mit ihnen zu schwatzen, selbst wenn sein Alles auf dem Spiele stand.” Einige Proben von Harley’s Poesie sind gedruckt worden. Das Beste ist meiner Ansicht nach eine Stanze, die er auf seinen Sturz im Jahre 1714 dichtete; und selbst das Beste ist schlecht.
[67] Die Characteristik Harley’s ist aus unzähligen Lob- und Schmähschriften zusammengestellt; aus den Werken und den Privatcorrespondenzen Swift’s, Pope’s, Arbuthnot’s, Prior’s und Bolingbroke’s und aus einer Menge von Schriften wie Ox and Bull, The High German Doctor und The History of Robert Powell the Puppet Showman.
[68] In einem Briefe, datirt vom 12. Sept. 1709, kurz zuvor ehe er auf den Schultern des hochkirchlichen Pöbels ans Staatsruder emporgehoben wurde, sagt er: „Meine Seele ist unter Löwen gewesen, ebenfalls Menschensöhnen, deren Zähne Speere und Pfeile und deren Zungen scharfe Schwerter sind. Aber ich komme dahinter, wie gut es ist, dem Herrn zu dienen und seinen Seelenfrieden zu haben.” Der Brief war an Carstairs gerichtet. Ich zweifle, ob Harley so gefrömmelt haben würde, wenn er an Atterbury geschrieben hätte.
[69] Die anomale Stellung, welche Harley und Foley damals einnahmen, ist in dem Dialogue between a Whig and a Tory,1693, angedeutet. „Euer großer P. Fo — y,” sagt der Tory, „wird Cadet und dient unter dem General der Westsachsen. Die beiden Har—y, Vater und Sohn, sind Ingenieurs unter dem verstorbenen Feldzeugmeister und bombardiren jede Bill, die er sich einmal vorgenommen hat in Asche zu verwandeln.” Seymour ist der General der Westsachsen. Musgrave war unter Karl II. Feldzeugmeister gewesen.
[70] Lords’ und Commons’ Journals, Nov. 7. 1693.
[71] Commons’ Journals, Nov. 13. 1693; Grey’s Debates.
[72] Commons’ Journals, Nov. 17. 1693.