In ihrem wirren Kopf verschwimmen geschwächt Fieber, Vorstellung; der Angst matter Schatten kreist über ihrem leidenden Körper, und sie hofft zagend:

„Wenn Gott es so beschieden ...“

„Wenn Gott es so will ...“

„Es möge hier bleiben ...“

In ihrem Auge zuckt ungestüme Verständigkeit, und sie schaut, tiefe Leidenschaft im geweiteten Blick, nach der benachbarten Stube.

Jenseits der Türe, im Zimmer, läuft ein kleiner Mann umher, eilt auf und ab und entflieht, wenn ihn meiner Mutter stöhnende Stimme anjammert. In seinem schönen, runden Kopf hetzen ziellose Spekulationen, der Wunsch blitzt auf:

„Vielleicht wird es doch kein Bub sein ...“

„Wenngleich der Konditor gesagt hat, daß er auf Kredit Torte gibt, Likör, anderes ...“

„Doch ist das nicht gewiß ...“

„Wir sind ihm noch von der vorigen Geburt her schuldig ...“