Des Männleins magere Hände zucken nervös in den Hosentaschen, fahren mit klavierspielender Unruhe flink umher, spielen mit roten Vierkreuzerstücken:

„Die zwei Faß Wein hab ich doch nicht verkaufen können ...“

„Die Phylloxera tötet die Weinberge ...“

„Man müßte es in einem anderen Beruf versuchen ...“

Meine Mutter schreit auf, das Männlein stutzt,

lauscht mit aussetzendem Atem dem Abfallen der Stimme, es wischt von der hohen Stirne den Schweiß, und des Schmerzes Laute jammern wieder auf ... das Männlein steht still, zögert, läuft von Winkel zu Winkel, betet ... und draußen dröhnen die Mörser auf, heulen die Glocken; das umherrennende Männlein schielt nach dem Fenster, lauscht aus der Stubenecke auf die Panik ...

Mörser dröhnen, Glocken tollen, mit herzzerschlagenden Schreien klagt meine Mutter, und in der Schreckensnacht betet angstzitternd, vernichtet mein Vater:

„Was hab ich getan ...“

„Was hab ich getan ...“

Nacht vor neununddreißig Jahren ... zu der die heutige Nacht sich zurückneigt.