Den Diamantschoß dem Sonnenlicht geöffnet, mit schützender Güte von den Strahlen gestreichelt, so empfindet mein mich versuchendes Kinderherz sprießende Frühlingsbäume, im Regen des Blütenfalls ...

Verzerrt ist mein Gesicht, absichtsloses Lächeln hüpft mit hinterlistigen Krähenfüßen um meinen Mund herum.

Der Bucklige räkelt sich an dem mimosengeschmückten Tisch hoch, sein eingefallener Körper hebt und senkt sich, sein rötliches, großes Gesicht strahlt im Sonnenschein, sein herber Mund zuckt unter der sommersprossigen Nase, er lacht selbstvergessen,

was haben die Leute gesagt? ...

Auf dem Hut des Stüssi zittert die Fasanfeder, in der Goldluft hüpft der weiße Bart, das ovale Gesicht läuft flach zusammen, zieht sich dann länglich aus; das Lachen wogt, in das hübsch rote Gesicht Grübchen grabend ...

In meine betroffenen Augen schlängelt sich hastend das Lachen,

weshalb lachen die Leute? ...

Es baumelt der schmale Kopf des krinolinetragenden Tantchens, der Schildkrotkamm glitzert aufgeregt in dem gebrannten Haar, der dicke Privatier, auf dem Dromedarkörper einen Strahlenmantel, zerplatzt bei seinem Tiroler Wein, die girrenden Jungen sinken mit hochzeitlichem Schaudern gegeneinander, fahren auseinander, jedes Gesicht zittert, jeder Mund speichelt, jede Nase stülpt sich, jedes Auge zwinkert, überall herrscht das Lachen mit seinen flutenden Wellen,

und es ergießt sich schmetternd über mein erschrecktes Gesicht; schlängelnde Linien zerschneiden mein Antlitz, schmerzliche Grimassen krampfen sich mir zwischen Stirne und Kinn, mein ringender Mund tropft vor Lachen ... es dreht mich, schüttelt mich das Lachen.

„Worüber lachen sie?“