»Ich sah Sir Jasper an der Pforte — ich konnte ihm ansehen und sehe auch Ihnen an, daß nicht alles ist, wie es sein sollte. Betrifft es sie?« Die Stimme versagte ihm vor dem letzten Worte. »Wenn dem so ist, so ziehen Sie meine Besorgnis in Betracht und sagen Sie es mir!«
»Verrät mein Gesicht denn so viel?« Mit einem halben Lächeln und seinem gewöhnlichen freundlichen Ausdruck setzte der alte Mann sich in seinen Stuhl. »Ich gestehe, ich bin zornig gewesen,« sagte er ruhig, »und das passiert mir nicht oft. Nehmen Sie Platz, Leath, und Sie sollen hören, weshalb, und mittlerweile machen Sie sich keine Sorge. Sir Jaspers Besuch betraf Gräfin Florence nicht in dem Sinne, den Sie meinen. Er hat in der Tat ihren Namen kaum erwähnt. Der Zweck seines Besuches war, über Sie zu sprechen.«
»Über mich?«
»Ja. Wissen Sie irgendeinen Grund für den außerordentlichen Haß, den er augenscheinlich gegen Sie empfindet?«
»Ich weiß, daß er existiert — das erzählte ich Ihnen heute morgen — aber mehr auch nicht.«
»Auch nicht, weshalb er Sie aus der Gegend zu entfernen wünscht?«
»Durchaus nicht! Wünscht er das?«
»Freilich! Es wundert Sie, weshalb er hierhergekommen, um über Sie zu reden? Er kam, um zu verlangen, daß ich, sein Verwalter, der abhängig von ihm ist, der zu ihm und seinem Hause in einer Art von Beziehung steht, unserer Freundschaft sofort ein Ende machen — kurz Ihnen die Tür weisen sollte.«
Leath stieß einen Ausruf zorniger Verwunderung aus.
»Nannte er irgendeinen Grund, Herr Sherriff?«