»Ich bitte um Entschuldigung. Ich — ich wußte das nicht. Sie sind bleich — Sie sehen ganz anders aus als sonst — das ist alles.«

»Kaum, glaube ich.« Sie hielt mit einem seltsamen, kalten Lächeln inne. »Ich bin nicht nur gekommen, um Ihnen zu danken,« sprach sie, jedes Wort abwägend. »Ich wollte Ihnen auch Glück wünschen.«

»Mir Glück wünschen?« wiederholte er.

»Ja, zu Ihrem Scharfblick, Ihrem — wie soll ich es nennen? — Verständnis für die menschliche Natur.«

»Ich verstehe Sie nicht,« sagte er, aber er verstand sie nur zu gut und wurde ebenso blaß wie sie.

»Nicht? Dann muß ich Ihrem Gedächtnis zu Hilfe kommen. Ich war gestern abend nicht sehr höflich — ich nannte Sie albern. Wissen Sie noch?«

»Ja.«

»Aber Sie waren nicht albern. Die Torheit war auf meiner Seite. Sie meinten viel mehr, als Sie sagten, aber Sie hätten recht gehabt, wenn Sie alles, was Sie dachten, ausgesprochen hätten.«

Sie hielt inne. »Meine Verlobung mit Herrn Chichester ist gelöst.«

»Das hat er getan!«