»Ich war nicht imstande, zu leugnen, daß Sie recht hatten, denn ich war mir seit Wochen meiner eigenen Torheit völlig bewußt gewesen. Ich liebte sie — ich tue es noch — ich werde sie stets lieben! Aber nichts lag mir damals ferner als der Gedanke, daß ich es ihr je sagen würde. Die Umstände haben sich indessen geändert, und ich habe es ihr gesagt. Was ich Ihnen mitteilen wollte, ist, daß sie eingewilligt hat, meine Frau zu werden.«

»Leath!«

»Sie sind überrascht; ich wußte, daß Sie das sein würden. Nichtsdestoweniger ist es wahr. Noch mehr: Sir Jasper hat — ihr, mir zwar noch nicht, — seine Einwilligung zu unserer Heirat gegeben.«

»Seine Einwilligung? Wie? Unmöglich!«

»Doch, es ist so. Warum auch nicht, schließlich? Obwohl ich gern zugebe, daß ich keine sogenannte Partie für sie bin.«

»Und sie — Gräfin Florence — hat versprochen, Sie zu heiraten?«

»Ja. Das kommt Ihnen ebenso überraschend, fürchte ich?«

»Überraschend? Mein lieber Junge, ich bin mehr als überrascht — ich bin wie aus den Wolken gefallen!«

Sherriff fuhr bestürzt mit der Hand durch das weiße Haar.

»Ich hatte keine Ahnung davon,« meinte er langsam, »daß sie Ihre Gefühle für sie erwidere — nicht die leiseste. Und Sie sagen, sie tut es?«