»Er hat es dir doch nicht etwa erzählt?«
»Mein lieber Junge, verzeih, das hat er getan.«
»Nun, das ist famos!« Roy riß die Augen noch weiter auf und lachte. »Du warst immer das wunderlichste Mädchen unter der Sonne. Wo in aller Welt hast du den Menschen gesehen?«
»Soll ich’s dir sagen?«
Sie setzte sich aufrecht und heftete lächelnd ihre schelmisch blitzenden Augen auf das verwunderte und fragende Antlitz ihres Bräutigams. »Ja — wir sind heute abend alle sehr langweilig, und deshalb will ich es tun.«
Harry und Cis waren vor dem Fenster stehen geblieben, und sie winkte ihnen lustig, hereinzukommen. Und vor diesem nicht wenig erstaunten Publikum erzählte sie harmlos plaudernd ihre Begegnung mit Everard Leath.
Nach manchen vorwurfsvollen Worten über den Leichtsinn der schönen Cousine schlenderten Cis und Harry davon, und Roy, noch immer gähnend, folgte ihnen. Florence blickte den dreien nach, bis sie verschwanden, und schaute dann mit einem Lächeln zu ihrem Verlobten empor, der aber keinen freundlichen Blick für sie hatte, denn sein Antlitz war ernst, fast finster. Sie sah ihn mit immer größer werdenden Augen und fest aufeinandergepreßten Lippen an und berührte dann leise seinen Arm.
»Was ist denn los?«
»Los?«
»Ja, du siehst auf einmal unheimlich ernst aus. Vielleicht, weil ich sagte, ich wollte Roy meine Höhle zeigen, und dir nicht anbot, mitzugehen? Sei nur recht artig, dann sollst du nächstens auch einmal hin. So!«