»Nein, nein — eine sehr kurze Zeit! Cis und Harry, die seit undenklichen Zeiten verlobt und seit einer Ewigkeit ineinander verliebt sind, haben noch nicht einmal angefangen, über ihre Hochzeit zu reden!«

»Möglicherweise nicht,« beharrte Chichester. »Ich sehe wirklich nicht ein, was uns das angeht. Ich hoffe, du wirst die Frage in Erwägung ziehen. Du wirst sicherlich keinen Grund haben, weshalb du das nicht tun solltest.«

»Keinen Grund?« Sie lehnte sich in ihren Stuhl zurück und lachte übermütig. »Ich könnte dir ein Dutzend an den Fingern herzählen, aber ich will barmherzig sein und nur einen anführen — die Herzogin!«

»Die Herzogin? Sie hat ihre Einwilligung gegeben!«

»Zu unserer Verlobung — ja. Aber, daß wir auch nur an unseren Hochzeitstag denken ohne ihre erhabene Erlaubnis — nein, tausendmal nein! Und du verlangst wirklich, daß ich den Tag bestimme, solange sie in Pontresina weilt? Unmöglich!«

»Du meinst, wir müssen die Dinge lassen, wie sie sind, bis sie nach England zurückkehrt?«

»Allerdings. Ganz entschieden.«

»Du scheinst damit andeuten zu wollen, daß jedermann bange vor ihr ist.«

Sein Ton klang unverkennbar ungeduldig.

»Nur andeuten? Ich behaupte es sogar. Ich persönlich zittere vor ihr. Der Herzog starb jung; wie es hieß, eines unnatürlichen Todes. Man hatte recht — die Ursache seines vorzeitigen Ablebens war die Herzogin!«