Wir gingen eine Weile neben einander her. Wollen Sie meinen Vorschlag hören? fing er endlich wieder an.
Sehr gerne.
Und versprechen, daß mir die Ausführung überlassen bleibt?
Ich bedachte mich, und sagte dann zu.
So überlassen Sie mir von den eilftausend Dollars, die Sie so werthlos liegen gelassen, siebentausend zu freiem Schalten und Walten.
Und Richards? fiel ich ein.
Ist besser daran, wie Sie. Sein Sie großmüthig, wo es hilft und erkannt wird; aber Güte wegzuwerfen und sich selbst zu schaden, ist thöricht. Hier haben Sie das Recepisse für die Summe; ich werde Ihnen über die Verwendung Rechnung tragen.
Und mit diesen Worten überreichte er mir wirklich das schon fertig geschriebene Recepisse. — Der Mann hat ein kleines Plänchen mit mir, und griff mir ein wenig zu energisch in mein Sein und Handeln. Der Gedanke an Richards fing an mir schwer am Herzen zu liegen. Mein indolentes Wesen mit den albernen Begriffen von Generosität etc., die ich aus Wagenladungen von Romanen zusammengeschöpft, empörte sich gegen die Idee, dem Freunde gerade jetzt so mitzuspielen. Doch mein Wort war gegeben, und ich sagte zu. — Julie und Louise schienen mich kaum zu bemerken, als wir ins Haus traten. Die Eine hatte mit der Küche und dem Hauswesen alle Hände voll zu thun, die Andere schnitt und riß in den Ginghams und Indiennes herum, daß man es auf fünfzig Schritte krachen hörte; beim Souper jedoch ging das tolle Wesen los, das Schäkern nahm kein Ende. Es schien, als ob die Mädchen, nachdem sie die Tageslast abgeschüttelt, erst vor dem Schlafengehn zum eigentlichen Leben erwachten.
Die drei Fremdlinge mit ihrer Grandezza genirten sie nicht im mindesten. Gegen acht Uhr wurde die Ungeduld über das lange Sitzen zu rege. Sie wisperten und wisperten, und ehe wir es uns versahen, hatten sie die Tafel verlassen, und waren in den Salon geschlüpft.
Die Töne eines harmonischen Pianoforte wurden gehört.