»Was soll das, Eugenie?« lachte Tante Ulrike.
»Nun, ich sollte die Rübe ja putzen, da hast du sie, ist sie noch nicht schön genug?« sagte Eugenie ernsthaft. »Es ist ihr Sonntagsputz, versichere ich dir.«
Dann wieder sollte Obst geschmort werden.
»Aber wasche es erst, liebes Kind!« sagte die Tante.
Eilig sprang Eugenie fort und kam mit Seife und wollenem Lappen zurück.
»Was willst du machen, Eugenie?« fragte die Tante mit großen Augen.
»Die Beeren abwaschen, liebe Tante,« rief diese schelmisch und lachte dann wie ein Kobold.
Ein ander Mal stand Eugenie sinnend am Feuer und blickte auf das lustige Spiel der Flamme unter dem Kessel.
»Gieb doch Acht auf das Wasser und sage mir, wenn es kocht, Eugenie!« rief Tante Ulrike, indem sie die Küche verließ.
Gleich darauf kam unser hoffnungsvoller Zögling der Kochkunst zu mir in das anstoßende Zimmer, wo ich mit Plätten feiner Wäsche beschäftigt war, und indem sie mir eine Schöpfkelle voll dampfenden Wassers unter die Nase hielt, sagte sie ganz ernsthaft: