Ein strahlendes Aufblitzen der dunklen Kinderaugen gab mir Antwort.

So schieden wir. – – –

Jahre sind seitdem dahingezogen. Aber noch oft und gern verweilen meine Gedanken drüben in der großen Empire City Amerikas bei Mary Powl.

Die kleine Flasche, welche sie mir damals mitgegeben, hat noch manchmal ihre wunderthätige Kraft bewährt, sowohl an mir selbst, als auch an anderen. Stets hat es mir Freude gemacht, im edlen Sinne der gütigen Spenderin zu wirken und zu helfen. Jetzt ist sie längst geleert.

Wenn indes einer meiner verehrten Leser oder Leserinnen sich zu einer interessanten Reise über das Meer und nach New York entschlösse und drüben von Zahnschmerzen geplagt werden sollte, so rate ich dringend, nicht zu versäumen, sich auf eine einsame Bank im entlegendsten Teile des Zentralparks niederzulassen. Vielleicht – ich sage nur vielleicht – begegnet ihm dort meine Freundin Mary Powl, die Indianer-Squaw. Ihre Adresse darf ich diskretionshalber nicht verraten.

Ob sie noch lebt? Ob Iron Hand ihren stolzen, gerechten Hoffnungen entsprochen haben wird? –

Ich habe von beiden niemals wieder etwas vernommen.

Amerikanische Existenzen.

Die Mittagsglut eines Julitages brütete über dem Madison-Square von New York, dessen weite Räumlichkeit mir heute beinahe noch endloser erschien als sonst. Fast senkrecht schleuderte die Sonne ihre glühenden Strahlenbündel auf den weich gewordenen Asphaltboden nieder, so daß dieses von stattlichen Häusern eingefaßte große Flächenquadrat völlig schattenlos vor meinen Blicken lag.

Ich zog den wahrhaft monströsen Sonnenschutzschirm noch tiefer über mein gefährdetes Hirn, that mehrere schwere Stoßseufzer und strebte, einen heroischen Anlauf nehmend, vorwärts über den Platz – meinem Ziele zu.