»Es wäre vielleicht besser gewesen für uns Alle.«
»Wie Du das traurig sagst – wie Du traurig blickst, Czinka, und wir haben uns doch wieder gefunden, wir sind doch wieder bei einander, Du wirst mir folgen und alles Leid wird vergessen sein!«
»Ich gehe nicht heimlich von ihm fort, ich wiederhole es Dir – er ist zu gut! Es würde ihm das Herz brechen!«
»Mag es doch – hast Du nicht das meinige tausendfach gebrochen?«
»Aber Du hast es so gewollt in blinder Eifersucht und Du hattest einen Trost: Deine Geige – er hat keinen Trost wenn ich ihn verlasse.«
Er schwieg eine Weile und sah finster zu Boden. Dann fragte er hart:
»Und wann willst Du kommen?«
»Wenn ich ihm Alles gestanden – wenn er wieder bei mir ist.«
»Laß mich rechnen: – in etwa vierzehn Tagen wird er zurückkehren. Dann wirst Du in der Stunde des Wiedersehens noch mit ihm reden, hörst Du?« Sie neigte bejahend das Haupt. »Ich erwarte Dich dann hier an dieser Stelle, oder einen Brief von Dir,« fuhr er fort, »der mir die Stunde unserer Vereinigung angiebt. – Du wirst mich nicht warten lassen Czinka, ich weiß es!«
Er stand auf.