„Treten Sie näher meine Herren. Sie sind schon angemeldet. Die Beefstakes stehen schon auf dem Tische. Aber es ist Alles petit hier. — Sie müssen vorlieb nehmen.“ —
Herr Bleicamb führte uns durch eine schmale Flur, in welchem sich die Küche und seine Frau befand, in ein kleines Zimmer, wo ein gedeckter Tisch und vier Couverts standen. Am Fenster saß ein wunderschönes, junges Mädchen mit weiblicher Arbeit beschäftigt.
„Meine Tochter,“ sprach Herr Bleicamb, uns in das Zimmer führend.
Das junge Mädchen verbeugte sich, erröthete und wurde noch schöner.
„Platz genommen, meine Herren,“ sprach Herr Bleicamb. „Hier genirt man sich nicht. Hier sind Beefstakes, Brodt, Kartoffeln und ein Glas Kümmel. Nancy! du kannst hinaus gehen und deiner Mutter helfen.“ —
Das junge Mädchen gehorchte. Im Gehen zeigte sich ihr schöner Wuchs.
Wir setzten uns, aßen und tranken.
„Für wen ist denn das vierte Couvert?“ fragte ich Herrn Bleicamb.
„Für den Baron. Wenn er nur kommt, der Windbeutel. Ist er einmal im Schuß, dann geht es immer zu. Er läuft wahrscheinlich wieder hinter eine Schürze her, oder ist sonst wo hängen geblieben. Aber greifen Sie zu. Ich gebe, was ich habe, mehr kann ich nicht geben. Ich bin hier klein logirt, darum nenne ich mein Haus das Hôtel-Petit. Uebrigens hat ein großer Geist hier gewohnt: Herr Clemens Gerke.“