Auf Gräbern nach und nach den Schimmer angewöhnen,
In welchem ihn hinfort kein eitler Traum mehr drückt.
O sanfte Lagerstatt, o seliges Gefilde! 10
Du trägst, du zeigest mir das Paradies im Bilde,
Ich steh’ ich weiss nicht wie, recht innerlich gerührt.
Wie sanfte wird sich hier Neid, Gram und Angst verschlafen,
Bis einst der grosse Tag die Böcke von den Schafen,
Die in die Marter jagt, und die zur Freude führt.
Mein Schatz, Immanuel, mein Heiland, meine Liebe!
Verleih’, doch, dass ich mich in deinem Wandel übe,