[83] Die Passvorschriften sind jetzt aufgehoben.
[84] Wahrscheinlich Kleinhoffia hospita, vergl. Hasskarl Anteekeningen over het nut ... 835.
[85] Die grössten Teakwälder kommen in den gebirgigen Theilen von Malabar, Birma und Siam vor, sie waren eine der Hauptursachen für die Besitznahme von Tenasserim durch die Engländer, und werden auch wohl die Veranlassung zur allmäligen Erschliessung der nördlich von Siam und Birma gelegenen Laosländer werden. Die regelmässige Beschaffung einer zureichenden Menge Teakholz für die englische Marine ist so wichtig geworden, dass wahrscheinlich demnächst die Gründung eines Vice-Consulats in Chang-mai, der Hauptstadt von Süd-Laos bevorsteht. — „Malabar ausgenommen, liefert Java das beste Teak, jenes wird für Kiele, dieses für Planken vorgezogen. Teakschiffe sind durch gewöhnliche Abnutzung fast unzerstörbar; Beispiele, dass sie 80 und 100 Jahre gedauert haben, sind nicht selten.” (Mac Culloch 1859.)
[86] Selbst noch als Ceylon an die britische Krone überging, verpflichtete sich die ostindische Kompanie, jährlich 60,000 £ für 400,000 ℔ Zimmet zu zahlen, und es wurde festgesetzt, dass der etwaige Mehrertrag verbrannt werden sollte. (Capper Port and trade of London 371.)
[87] Der Zimmet stammt aus Ceylon; er war schon im Alterthum bekannt und hoch geschätzt, mehr wegen seines Wohlgeruchs, denn als Gewürz. Man erhielt ihn über Arabien. Erst durch Entdeckung des Seewegs nach Indien wurde sein Vaterland den Portugiesen bekannt. Von diesen ging der Zimmethandel an die Holländer über, die ihn nach den damals herrschenden handelspolitischen Ansichten zum Gegenstand des strengsten Monopols machten. Regelmässige Pflanzungen wurden zuerst 1765 angelegt, bis dahin benutzte man nur wilde Pflanzen. Als 1796 die Engländer Ceylon nahmen, war Zimmet das Hauptprodukt der Insel. Sie setzten das Monopol und das damit verbundene System der Zwangsarbeit mit unglaublicher Strenge fort. — Wenn in irgend einem Garten eine Zimmetpflanze aufging, so durfte sie der Besitzer des Gartens nicht als sein Eigenthum betrachten, eben so wenig durfte er sie vertilgen, sondern er war gezwungen, sie für die Regierung zu pflegen und aufzuziehen; und nach dem alten holländischen Gesetz wurde dem, der einen Zimmetbaum fällte, die rechte Hand abgehauen (Porter). Erst 1833 wurde der Zimmetbau und -Handel auf Ceylon freigegeben, nahm aber nicht sehr zu, weil die englische Regierung einen Ausfuhrzoll von 200–300% ad valorem darauf legte. Nächst Ceylon liefert Cochinchina den meisten Zimmet. Letzterer geht nach China, wo er dem von Ceylon vorgezogen wird.
[88] Tijdschrift voor taal-land-en. volkenkunde. 1853, I, 304.
[89] Adat heisst: alter Brauch, alte Sitte, und hat für den Inländer Gesetzeskraft.
[90] Over de zoogenoemde eetbare Vogelnesten. — Beiträge zur näheren Kenntniss der Gattung Collocalia Gr.
[91] Demselben, der das duftende Agallocheholz liefert, in Java aber nicht vorkommt.
[92] Vergl. Zeichnung: die Bündel bestehen aus Bambusen, die Seile aus Rotang.