„Sie dürften vielleicht nötig sein. Ich möchte Sie sogar bitten, im Vorhause nachzusehen, ob nicht jemand —“
Der Graf blitzte ihn mit seinen dunklen Augen zornig an. „Was soll das heißen? Ich bin von keinen Spionen umgeben und bitte Sie, zur Sache zu kommen.“
„Wie es Ihnen beliebt. Ich für meine Person pflege niemals sehr laut zu sprechen — und eigentlich handelt es sich ja nur um eine Bitte, die ich Ihnen vortragen werde. Wenn Sie ihr Gewährung schenken, so entfällt jede weitere Verhandlung von selbst.“
„Und was wäre das für eine Bitte?“ fragte der Graf, der sich wieder gesetzt hatte und nun die Arme über der Brust verschränkte.
„Daß Sie diese Behausung sobald, wie nur irgend möglich, verlassen möchten.“
„Herr Baron!“
„Bleiben Sie ruhig, Herr Graf“, sagte der Freiherr sanft. „Betrachten Sie es wirklich nur als Bitte.“ Es klang in der Tat ein flehender Ton durch diese Worte.
Der andere blickte mit zusammengezogenen Brauen vor sich hin. „Und aus welcher Veranlassung richten Sie diese Bitte an mich?“
„Aus Rücksicht für meine Frau.“
Eine dunkle Röte schoß in das Antlitz des Grafen. „Sie hat Ihnen gesagt?“ — fragte er halb verwundert, halb wegwerfend.