„Je öfter, je besser! Das ist es gerade, was ich beabsichtigte!“
Ich konnte nicht umhin, ihn mit einiger Bewunderung anzublicken. Was er da sprach, war keineswegs Prahlerei. Es entsprang, das fühlte ich, wirklichem Mute, wenn auch vielleicht dem Mute des Don Quichotte, der es für sich allein mit ganzen Heeren aufnahm.
„Ja,“ fuhr Burda fort, indem er sich mit sehr gutem Appetit an das Gericht machte, das man uns eben vorgesetzt, „ja, es soll Aufsehen machen — es soll und wird eine cause célèbre werden!“
Ich verstand ihn. Er erwog, welchen Eindruck diese cause célèbre auf die Prinzessin machen würde — und da war er denn wieder glücklich auf dem alten Wege.
„Daran solltest du jetzt gar nicht denken“, warf ich ernüchtert ein. Und von einem plötzlichen Gedanken befallen, setzte ich hinzu: „Wer weiß übrigens, ob alles wirklich so kommt, wie wir voraussetzen.“
„Wieso? Wieso?“ fragte er hastig.
„Je nun, vielleicht beliebt es allen diesen Herren, sich hinter Schorff zu verschanzen — und ihn allein die ganze Sache austragen zu lassen.“
„Oho! Da habe ich auch ein Wort mitzusprechen!“
„Allerdings. Aber du wirst es nicht verhindern können, daß Schorff den Anfang macht.“
Er hob den Kopf und sah mich stirnrunzelnd an.