„Verstehe! Verstehe! Keine Nachfrage in dieser Zeit! Keine Gäste! Aber ein Huhn wird mir die Frau Gemahlin doch einfangen können? Was?“

„Gewiß, Herr von Hirsch.“

„Also ein Huhn! Mit Salat! Es wird wohl auch eine Weile dauern — ich gehe indessen hinauf. Adieu, meine Herren! Auf Wiedersehen!“

Diese letzten Worte galten jedenfalls der Tischgesellschaft, die sich aber ganz schweigend verhielt.

Als er sich entfernt hatte, pochte ich an ein Glas, worauf sofort Herr Matzenauer erschien, der als echt ländlicher Hotelier seine Gäste, soweit es anging, selbst bediente.

„Sagen Sie mir doch, wer war denn das?“ rief ich ihm zu.

„Ein Herr Hirsch aus Wien“, erwiderte er mit seinem gewohnten, verschmitzt offenherzigen Lächeln. „Kennen Sie ihn nicht?“

„Den Teufel auch. Wer soll alle Hirsche kennen! Aber was macht er denn hier?“

„Er erwartet seinen Sohn, der gegenwärtig mit Familie in Italien ist. Sie wollen hier zusammentreffen, um dann gemeinschaftlich nach Wien zurückzureisen.“

„Und wann wird das sein?“