Der Direktor des großen Hotels wendete die Augen mit einem Ausdruck der lebhaftesten Dankbarkeit himmelwärts und verabschiedete sich, nachdem er dem jungen Bankbeamten die Weisung gegeben, Allan auszuzahlen, was er momentan von ihm haben wollte. Allan wendete sich an den Obersten.
„Kann man die Patienten sehen, Herr Oberst?“
„Noch nicht, junger Freund. Jetzt muß ich selbst hinauf und sie ein wenig beaugapfeln. Wir treffen uns noch!“
Er stürzte davon. Mr. Bowlby sah auf seine Uhr.
„An der Zeit, etwas zu essen,“ sagte er. „Kommen Sie, wir wollen doch sehen, was Susan und Helen machen.“
Sie fanden Mrs. Bowlby und Miß Helen im Salon der Familie Bowlby. Mrs. Bowlby trug eine purpurfarbene Toilette, die ihr eine frappante Aehnlichkeit mit einem brasilianischen Kakadu gab.
„Nun endlich!“ rief sie. „Wo hast du dich so lange herumgetrieben, John? Ich und Helen, wir vergehen ja schon vor Neugierde. Was ist also geschehen? Ist es wahr, daß man das Untier halb tot von Ausschweifungen auf der Straße gefunden hat? Die Dienerschaft sagt es. Und den alten grauhaarigen Wüstling? So erzähle doch, John! Und der Dritte aus der sauberen Gesellschaft soll ja einen Anfall von Delirium gehabt haben, er hat die Leibwache niedergemetzelt und große Löcher in den Fußboden und die Wände gestoßen? So erzähle doch, John!“
„Sobald du mich läßt, liebe Susan. Der Ma...“
„Es ist also wahr, natürlich! Halbtot von Ausschweifungen! Helen, du solltest nicht zuhören, mein Kind, aber es kann ganz gut für dich sein, zu wissen, wie es die Männer treiben. Und der Oberst, John?“
„Liebe Susan, lasse mich doch zuerst nur zwei Worte über den Maharadscha sagen.“