„Liebe Susan, sei mir nun nicht böse, weil ich dir deine Illusionen über den Maharadscha und die beiden anderen geraubt habe. Erzählen Sie, Mr. Cray!“

Allan wiederholte seinen Bericht über das, was am vorhergehenden Abend passiert war. Mrs. Bowlby hörte halbwegs ruhig zu, bis er zu der Szene kam, die sich dem Obersten und ihm selbst im Arbeitszimmer Herrn van Schleetens geboten hatte. Da stieß sie einen Schrei aus, der der baseballspielenden amerikanischen Nation würdig war.

„Der auch! Ein Schwindler! Der alte Roué! Jetzt sind die Juwelen also gestohlen?“

„Noch nicht, Mrs. Bowlby. Der Oberst und ich kamen gerade in der letzten Sekunde, um es zu verhindern, und sicherlich hat die Säbelattacke des Obersten gegen die Türe den Dieb in die Flucht gejagt.“

„Den Dieb? Sie meinen den Mitschuldigen!“

„Sie sind derselben Ansicht wie der Oberst, wenn Sie das sagen, Mrs. Bowlby. Aber sie ist, mit Ihrer Erlaubnis gesagt, nicht richtig. Es war eine Schwindlerin, die Herrn van Schleeten düpiert hatte.“

In Mrs. Bowlbys Gedankennetz trat ein Kurzschluß ein.

Eine Schwindlerin! Sie haben doch gesagt, daß jemand in Männerkleidern mit ihm hinaufging?“

„Ja, aber es war doch eine Schwindlerin, Mrs. Bowlby, verkleidet.“

„In Hosen! Da würde ich doch lieber ... Helen, du siehst, wie Frauen werden können, wenn sie einmal anfangen. Tausendmal ärger als die Männer. Wer war es, Mr. Cray? Weiß man es? Eine Holländerin?“