„Eine Amerikanerin, Mrs. Bowlby. Schöpfen Sie tief Atem, bevor ich Ihnen den Namen sage.“

„Sie meinen doch nicht —“

„Ja, allerdings: Mrs. Langtrey!“

Es war offensichtlich, daß Mrs. Bowlby seiner Aufforderung in Bezug auf das Atmen nachgekommen war, denn der Ruf, den sie ausstieß, ging durch Mark und Bein.

„Hatte ich also recht, Mr. Cray?!“

„Es sieht so aus, Mrs. Bowlby.“

„So etwas, dieser alte ausschweifende Schwindler läßt sich verlocken, von einem Frauenzimmer — Helen, mein Kind, höre nicht zu was wir sprechen — in Hosen!“

„Er ist seiner Strafe nicht entgangen, Mrs. Bowlby. Sie hat ihn chloroformiert und würde alle Juwelen gestohlen haben, wenn wir nicht rechtzeitig gekommen wären. Nun gelang es ihr zu entkommen, aber die Juwelen mußte sie im Stiche lassen. Es war ihr Glück, daß dem Obersten die Hand zitterte. Er hat ihr sechs Schüsse durch das Fenster nachgeschickt. Aber ich muß gestehen, daß ich ihre Kaltblütigkeit bewundere, die Strickleiter anzuzünden!“

„Sie sollen nie etwas bewundern, was unmoralisch ist, Mr. Cray. Und um die Juwelen ist sie also gekommen?“

„Ja, und zum Dank dafür bin ich heute durch Herrn Mirzl von dem Rest meines Geldes befreit worden.“