„Welche gottverdammte Richtung immer, kommt schon auf eins heraus.“

Herr van Schleeten begann zu verstehen, wie die Dinge standen, und fuhr fort:

„Ist es gestattet, daß ich die Juwelen Seiner Hoheit in mein Atelier hier in London bringe, oder —“

„Sie müssen hier arbeiten,“ sagte der Oberst. „Sie bekommen ein Zimmer zu Ihrer Verfügung, und dorthin müssen Sie die Instrumente, die Sie brauchen, schaffen lassen. Außerdem müssen Sie schon entschuldigen, wenn vor dem Arbeitszimmer von der Leibgarde Sr. Hoheit Wache gehalten wird. Es ist nicht Ihretwegen, sondern um einem Attentat von außen vorzubeugen.“

„Ich verstehe,“ murmelte Herr van Schleeten, den Blick auf die Kassette und ihren Inhalt geheftet. „Und wann soll ich anfangen?“

„Sobald als möglich, sobald als möglich!“ rief der Maharadscha eifrig. „Am besten heute.“

„Heute, fürchte ich, muß ich mich damit begnügen, meine Instrumente herzubringen,“ sagte Herr van Schleeten, „aber morgen.“

„Nun gut, morgen! Und Ihr versprecht, so rasch zu arbeiten, als Ihr könnt, nicht wahr? Eure Ehre und Eure Belohnung werden nicht gering sein, so wahr ich Yussuf Khan von Nasirabad bin, Sohn des Ibrahim Khan.“

„Ich werde mein Möglichstes tun, Hoheit,“ sagte Herr van Schleeten und verabschiedete sich unter tiefen Verbeugungen. „Wenn es notwendig sein sollte, werde ich Tag und Nacht arbeiten.“

Der Maharadscha klatschte vor Freude in die Hände, als er zur Türe hinausschritt. Herr van Schleeten sah die schwarzen Diener auf einen Ruf ihres Herrschers hereineilen.