„Mrs. Langtrey ... liebste Freundin ... sehen Sie ... ja, was soll ich sagen? ... Warten Sie, unterbrechen Sie mich nicht! Es gäbe ja eine Möglichkeit ...“
Ihre Augen begannen ihn warm und strahlend anzusehen.
„Lassen Sie mich hören!“ rief sie. „Sie sind ein Engel!“
Herr van Schleeten strich sich seinen gelbgrauen Schnurrbart.
„Es ist nämlich so,“ flüsterte er, „daß ich bei meiner Arbeit eine Hilfskraft brauche, das habe ich heute nachmittag konstatiert. Und wenn — ja das heißt, dann müßten Sie aber Männerkleider anziehen — und das —“
„Männerkleider! Gott, wie lustig! Was Sie sich alles ausdenken können, lieber Freund! Sie sind ein Engel.“
Herr van Schleeten begann seine Worte schon halb und halb zu bereuen.
„Aber das wäre doch eine schwierige Sache,“ sagte er zögernd. „Sie verstehen, wenn jemand im Hotel Sie erkennen sollte, dann wären sowohl Sie wie ich rettungslos kompromittiert.“
„Aber wenn es dunkel wird,“ sagte sie. „In der Verkleidung bei elektrischem Licht wird man mich doch nicht erkennen. Wie lange arbeiten Sie denn dort?“
„So lange ich will,“ gestand Herr van Schleeten.