Der Direktor brach ab und bemühte sich ein Lachen zu verbeißen.
„Ich hatte selbst das Vergnügen, den Oberst gestern morgen zu treffen,“ sagte Allan. „Herr van Schleeten bekam vermutlich die Aufforderung, sich an einen heißen Ort zu verfügen?“
„Etwas Aehnliches. Aber dann reute es den Obersten, und er bat ihn — na ja, bat, hm, — die Arbeit in Angriff zu nehmen. Herr van Schleeten hat den ganzen Tag oben in der Suite des Maharadscha gearbeitet.“
„Glauben Sie nicht, daß er in der Einsamkeit in Versuchung kommen könnte?“ fragte Allan. „Er geht ganz nach Belieben aus und ein?“
„Er! Er ist ja selbst ein Krösus und einer der bestrenommierten Juwelenspezialisten in Europa! Ebensogut könnten Sie ihn des Einbruchs verdächtigen.“
„Ich bitte um Entschuldigung,“ sagte Allan, „vermutlich geht mir der Einbruch im Kopfe herum. Und dann ist da noch eine andere Sache, die ich zufällig weiß.“
„Was denn?“
„Ich weiß zufällig, daß Herr van Schleeten intim oder zumindest bekannt mit Mrs. Langtrey war, die gestern früh verschwunden ist.“
„Ich habe Mrs. Bowlbys Insinuationen gegen die betreffende Dame gehört. Aber die Detektivs zuckten nur die Achseln darüber, und weder uns noch ihnen ist etwas Nachteiliges über sie bekannt. Und wenn Sie sie auch im selben Zug gesehen haben wie Mirzl, könnten Sie doch nicht behaupten, daß sie einander kannten. Aber man wird sie natürlich im Auge behalten.“
„All right,“ sagte Allan. „Ich wollte Ihnen nur sagen, was ich weiß.“