Aber Givo bittet Arabella eindringlich nicht mehr in die Spitäler zu gehen. Tiefer sei dann das Dunkel, wenn sie den Kranken entschwunden, und er fürchte, sie könne selbst erkranken. Nun sandte sie Bücher, las emsig, um die rechte Auswahl zu treffen, und manchmal schrieb sie Tröstungen an den Blattrand. Zu dieser Zeit dichtete Givo Psalmen und Hymnen. Arabella findet die Verse in ihre Tage gestreut und sie singen in ihr durch die Stunden ihrer häuslichen Andachten. Da ist eines „Passi flora“, genannt nach jener Blume, die Spanier fanden, seine Vorfahren als sie in Amerika landeten.

Du rotgetupfter Nektarienkranz,

Wie gleichst Du dem blutigen Dornenglanz:

Fünf Staubgefäd dem Wundenmal

Fruchtknoten dem Kelch, der Griffel dem Pfahl,

Die Narben den Nägeln, drei an Zahl,

Das Blatt der Lanze geschärfter Qual.

Du ranktest Dich auf in liebender Glut,

Du Engel der Blumen, aus Gottes Blut.

Immer wieder liehen ihm die gläubigen Sagen seiner Vorväter Gleichnisse. Vom Paradiesvogel erzählte er ihr: