Um zum Tal, und der Berg ward niedergeschwemmt in die Fläche.
Vordem sumpfiges Land ist lechzend von trockenem Sande,
269 Während von stehendem Sumpf feucht ist, was früher gedürstet.
Zu 265: Pomponius Mela berichtet, im Innern Numidiens seien »Reste von Schnecken, von den Fluten abgeschliffenes und von Strandsteinen nicht unterscheidbares Gestein, in Felsen haftende Anker(?), sowie andere Zeichen dafür gefunden worden, daß einst das Meer bis in diese Gegend gereicht habe«.
[311] Diodori bibliotheca historica I, 39. Dieser Darstellung der geologischen Ansichten Demokrits ist die oben erwähnte Schrift Löwenheims (siehe S. 75) zugrunde gelegt.
[312] Aristoteles bemerkt an dieser Stelle, daß er es lächerlich finde, wenn einige annehmen, die Sonne werde durch die feuchten Dünste ernährt und mache deswegen ihren Umlauf, da ihr nicht immer dieselben Orte die Nahrung liefern könnten.
[313] So sagt Plutarch: »Die Insel Pharos, die einst eine Tagfahrt von Ägypten entfernt war, ist jetzt ein Teil des Landes. Sie bewegte sich aber nicht an das Land heran, sondern das dazwischen liegende Meer wich vor dem, festes Land bildenden Flusse zurück.« Weiter bemerkt Plutarch: »Ägypten war nämlich ein Meer. Daher findet man noch jetzt viele Muscheln in den Schächten und auf den Bergen. Alle Quellen und Brunnen haben salziges und bitteres Wasser als Rest des ehemaligen Meeres« (Plutarch, »Über Isis und Osiris«, herausgegeben von Parthey, Berlin 1850. S. 70 u. 71).
[314] Auch Platon entwickelte schon die Lehre von den vier Elementen, sowie Ansichten über die Stoffe, aus denen sich die Mineralien, die Pflanzen und die Tiere zusammensetzen. Alchemistische Vorstellungen begegnen uns bei Platon und bei Aristoteles noch nicht, dennoch sind ihre Lehren von der Natur der Stoffe von großem Einfluß auf die Entstehung der Alchemie gewesen. Näheres hierüber enthält die Abhandlung O. E. v. Lippmanns, Chemisches und Physikalisches aus Platon (Journal für praktische Chemie, Bd. 76. S. 513 u. f.). Siehe auch v. Lippmanns Abhandlungen und Vorträge zur Gesch. d. Naturwiss. Bd. II, Leipzig 1913.
[315] Von den chemischen Kenntnissen des Aristoteles und seinen Vorstellungen handelt E. v. Lippmann im Archiv für die Gesch. der Naturwiss. u. d. Technik. 1910. Bd. 2. S. 235–300.
[316] Nach der »Physik«, nach »Entstehen und Vergehen« und der Schrift »Über das Himmelsgebäude«. Die betreffenden Stellen hat O. E. v. Lippmann im zweiten Bande des Archivs für die Gesch. d. Naturwissensch. u. d. Technik zusammengestellt. Dort findet man auf S. 235–300 eine große Zahl weiterer, die Hauptgedanken des Aristoteles wiedergebender Zitate.