[335] H. Stadler zieht einen Vergleich mit dieser Betrachtungsweise des Aristoteles und derjenigen moderner Biologen (Biologie und Teleologie, in den neuen Jahrbüchern für das klass. Altert. 1910. S. 147). Als Beispiel führt er folgende Stelle aus dem Lehrbuch der Zoologie von Schmeil an: »Schließt die Katze das Maul, so greifen die Zähne des Oberkiefers dicht an denen des Unterkiefers entlang. Da die Zähne aneinander vorbeigleiten, reiben sich ihre Kronen nicht ab, sie bleiben also stets scharf und schneidend, wie dies für ein Raubtier notwendig ist. Wenn die Katze gähnt, sieht man, daß ihr Maul weit gespalten ist. Sie vermag daher ihre Zähne tief in das Opfer einzuschlagen.« Ähnlich drückt sich auch Goethe in seiner Metamorphose der Tiere aus (siehe Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher, 3. Aufl. W. Engelmann 1908. S. 4).
[336] Tierkunde I, 69.
[337] De anima. I, 4 u. 5.
[338] Eine Sammlung dieser Fragmente aristotelischer Pflanzenkunde gab Wimmer heraus. Fr. Wimmer, phytologiae Aristotelicae fragmenta. Breslau 1838. Eine Übersetzung dieser Fragmente findet sich in E. Meyer, Geschichte der Botanik, Bd. I. S. 94 u. f.
[339] Histor. animal VIII. cap. 1.
[340] De anima. cap. 6.
[341] De part. animal. 4, 5.
[342] De animalibus II. cap. 1.
[343] De part. animal. II. cap. 3.
[344] Politic. VII. cap. 16.