[578] Aus dem arabischen Artikel und dem ersten Wort des griechischen Titels (ἡ μεγίστη σύνταξις) entstanden. Die Übersetzung ins Arabische fand spätestens um 827 statt. Seit dem 12. Jahrhundert wurde der Almagest wiederholt ins Lateinische übertragen. Eine ungenügende Ausgabe des griechischen Textes nebst einer Übersetzung ins Französische veranstaltete Halma (2 Bde., Paris 1813–1816). Eine griechisch-lateinische Ausgabe besorgten Wilberg und Grashof, Essen 1838–1845. Unter den neueren Schriftstellern, die den Almagest zugänglich gemacht haben, ist neben Heiberg besonders Manitius zu nennen (Des Claudius Ptolemaeus Handbuch der Astronomie. Aus dem Griechischen übersetzt und mit erklärenden Anmerkungen versehen von Karl Manitius. Leipzig 1912. B. G. Teubner).

[579] Die Zahl der mit bloßem Auge sichtbaren Fixsterne beläuft sich auf 4-5000. Hipparch stellte das erste wissenschaftliche Fixsternverzeichnis mit Angabe der Positionen und der Größenverhältnisse auf.

[580] Es bildet das 7. Buch des Almagest und wurde 1795, übersetzt und erläutert, herausgegeben von J. E. Bode: J. E. Bode, Claudius Ptolemäus' Beobachtung und Beschreibung der Gestirne. Berlin 1795.

[581] Die beste Ausgabe rührt von Halley her. Sie erschien in Oxford im Jahre 1758.

[582] Eine lateinische Übersetzung von Xylander (Basel 1575) vermittelte zuerst die Kenntnis von Diophants Werken.

[583] M. Cantor, Geschichte der Mathematik. Bd. I. S. 402.

[584] Diophant, lib. VI. 19. Näheres siehe Cantor, I. S. 407.

[585] H. Hankel, Die Entwicklung der Mathematik in den letzten Jahrhunderten. S. 10.

[586] Die erste brauchbare Ausgabe rührt von Halley her. Sie erschien in Oxford im Jahre 1758.

[587] Aus Repsold, Zur Geschichte der astronomischen Meßwerkzeuge. 1908.