[588] D. h. Sternfasser. Über noch vorhandene Astrolabien gibt der Bericht über die Ausstellung im South Kensington Museum (Berlin 1877. S. 394 u. f.) Auskunft.

Nach dem Almagest (V, 1) war das von Ptolemäos benutzte Astrolab eine Art Armillarsphäre, da es aus einem System teils fester, teils beweglicher, mit Absehen (Dioptern) versehener Ringe bestand.

[589] Im einzelnen hat dies neuerdings Repsold dargetan. S. S. 256.

[590] Repsold, a. a. O. S. 6.

[591] Diels, Antike Technik. S. 25. In dem noch erhaltenen Turm der Winde in Athen befand sich eine Wasseruhr, während außen eine Sonnenuhr und eine Wetterfahne angebracht waren. Unter dem Gesimse sind die acht Hauptwinde allegorisch dargestellt. Auf sie zeigt der Pfeil der Wetterfahne je nach der Richtung des herrschenden Windes.

[592] Herausgegeben von Nobbe. 3 Bde., Leipzig 1843–1845. Eine deutsche Übersetzung findet sich im 1. Bande der »alten Geographie« von Georgii (Stuttgart 1838) auf dem Titel als Anhang angekündigt, ist aber nie erschienen. Eine Übersetzung der Kapitel 21–24 findet sich im Jahresbericht des Kgl. Gymnasiums zu Chemnitz von 1909. Sie rührt von Th. Schöne her.

[593] C. Ritter, Geschichte der Erdkunde u. d. Entdeckungen. Berlin 1861.

[594] Siehe S. [189].

[595] So hatte Marinus die Längenausdehnung der den Alten bekannten Welt (von den glückseligen Inseln bis zur Südostküste Chinas) auf 225° angegeben. Ptolemäos beschränkte diese Ausdehnung auf 180°. Ihr tatsächlicher Wert ist 140°.

[596] Siehe die Abhandlung von Th. Schöne über »Die Gradnetze des Ptolemäos im ersten Buche seiner Geographie.« Chemnitz 1909 (Programmbeilage des Kgl. Gymnasiums).