»Ich habe an der Thür gepocht; es hat mir Niemand geantwortet.«
»Monsieur hätten ein wenig stärker pochen sollen.«
»Er ist nicht oben.«
»Wir wollen gleich noch einmal nachsehen. Ich müßte ja doch sonst den Schlüssel hier haben, wenn der Herr ausgegangen wäre.«
Beide stürzten wieder die Treppe hinauf und wiederholten ihr Pochen, als von drinnen eine Stimme antwortete:
»Wer ist da?«
»Machen Sie auf, Armand.«
»Es ist nicht verschlossen – kommen Sie doch herein.«
Reuhenfels drückte auf die Klinke; die Thür öffnete sich in der That und der Major fand den jungen Franzosen noch im Bett und augenscheinlich erst aus festem Schlaf erwacht.
Der Portier zog sich mit einem Lächeln, das etwa sagen sollte: »Sehen Sie wohl, daß ich Recht gehabt?« zurück und Reuhenfels betrat das Zimmer, in welchem die Rouleaux noch niedergelassen waren. Er fand sich aber jetzt wirklich in einiger Verlegenheit, wie er seinen frühen Besuch entschuldigen sollte, denn was vorgefallen, mochte er gerade diesem Mann nicht eingestehen.