Ignaz, der älteste Sohn der Gräfin Adlercron, war damals dreiundzwanzig Jahr alt. Sie hatte ihren Kindern die äußere Erziehung geben lassen, welche man in der Gesellschaft in einem gewissen Stande begehrt: jene oberflächliche Politur von Kenntnissen und Talenten, welche mit der wahren Bildung so wenig Aehnlichkeit hat, als Theaterdekoration mit der Gebirgsnatur. Für die innere Erziehung hatte sie nur eine Lehre: der Name Adlercron berechtige sie zu den höchsten Ansprüchen, und um diese in der Welt geltend zu machen, sei vor Allem Glanz nothwendig, Glanz der Stellung, des Vermögens, des Ranges — und besonders des Namens, damit kein andrer dem Adlercron’schen gleichkomme. Nach diesem Prinzip verheirathete sie auch ihre Töchter, die zu sehr vom mütterlichen Einfluß beherrscht waren, um nicht gern und ganz die Ansichten der Mutter zu theilen. Sie war schlau und intrigant, die Mädchen waren sehr hübsch. So wie eine von ihnen erwachsen war, wußte sie eine Partie zu finden. Die Aelteste war mit einem Mann verheirathet, der dem Blödsinn so nahe war, wie es möglich ist, ohne unter Curatel gestellt zu werden; aber Graf und von kolossalem Vermögen. Die Zweite, mit einem Taugenichts, Spieler und Verschwender, dessen uralter gräflicher, mit fürstlichen Familien verwandter Name, der Gräfin Bürgschaft für das Glück ihres funfzehnjährigen Kindes gab. Die Dritte, mit einem gichtbrüchigen Greise von einigen sechszig Jahren, bei dem der Graf und viele Orden den Mangel an Jugend, Vermögen, Geist und Liebenswürdigkeit ersetzen sollten. Die Vierte hatte so eben nicht blos eine Partie, sondern wirklich eine gute Heirath gemacht; denn ihr Mann war nicht blos Graf, er war auch ein tüchtiger, wohlhabender, junger Mann. Gräfin Adlercron triumphirte. Doch jetzt blieben ihr noch zwei Töchter, und leider! leider! ebenso häßlich, als die vier ersten schön. Für deren Versorgung und für die Carriere ihrer sechs Söhne, von denen die meisten noch Kinder waren, zitterte sie. Sie überredete sich, daß sie ein Unrecht gegen ihre Kinder begehe, wenn sie nicht um jeden Preis das Vermögen des General Beiron ihnen zuzuwenden suche. Ignaz war ihr Liebling. Bei ihm sah sie ihre Prinzipien in Blüthe stehen; ihre Töchter hatten sie nur passiv annehmen und befolgen können; der Sohn, der schöne, gewandte, kluge Sohn, konnte freier und umsichtiger nach ihnen handeln. Eine Mutter muß es bereits zu einer so bodenlosen Verderbtheit gebracht haben, wie sie nur ausnahmsweise getroffen wird — um ihrem Kinde gradezu eine Infamie anzurathen. Das that Gräfin Adlercron auch keineswegs. Aber sie hatte ihre Kinder in dem Gefühl auferzogen, daß der Onkel ihnen bitteres Unrecht durch seine zweite Heirath zugefügt, und daß seine Frau eine kokette Intrigante sei, welche seine Schwäche benutze, um ihn unglücklich, und sich selbst reich zu machen. Sie stellte ihrem Sohn vor, jetzt sei der Augenblick gekommen, um dem bösen Einfluß dieser listigen Frau durch seinen guten das Gegengewicht zu halten. Was er thue, geschähe zum Besten seiner Familie, und daher müsse er durchaus bei dem General erst Eingang, dann Einfluß gewinnen, und ihn benutzen, um die unerhörten Ansprüche der Frau zu unterdrücken. Ignaz verstand die halben Worte. Wie sich Männer nach einer Laufbahn sehnen, welche ihrem Ehrgeiz entspricht, oder Frauen nach einem Kreise, in welchem ihr Herz Befriedigung findet: so sehnte sich Ignaz nach einem Verhältniß, um sein Talent für die Intrigue zu üben, und mittelst derselben zu seinem Ziel, dem größtmöglichen Glanz in der Welt, zu gelangen. Er hatte, wie alle Leute, die unter jeder Bedingung entschlossen sind, ihre Zwecke zu erreichen, gar keine bestimmte Ansichten, und dafür die geschmeidigste Fügsamkeit in die fremden, von denen er sich Vortheil versprach. Er suchte alle Menschen für sich zu gewinnen, weil er nicht wußte, ob er sie nicht würde benutzen können; da er aber alle Menschen, die nicht Adlercron hießen, heimlich in unermeßliche Tiefen unter sich stellte: so rächte er sich durch inneren Haß für die äußere Artigkeit und Verbindlichkeit, mit welchen er sie aus Grundsatz behandelte. Er lechzte danach, aus seiner untergeordneten Stellung, in welche ihn die Welt wegen seines Mangels an Vermögen wies, in eine andre zu kommen, die seinem Hochmuth entsprach. Er lechzte danach, seiner wahren Gesinnung gemäß mit den Menschen umgehen zu dürfen, und sich unabhängig von ihnen zu fühlen. Darum lechzte er nach Geld. Nichts konnte ihm willkommner sein, als der Vorschlag seiner Mutter; und da der Mensch vor nichts eine so hohe Achtung hat, als vor unegoistischen Handlungen, so suchte Ignaz die seine zu heben und zu adeln, indem er sich bemühte, den Blick hauptsächlich auf der Zukunft seiner Familie ruhen zu lassen. Wer mit sich selbst heuchelt, wird es auch leicht mit Andern thun. Er kannte seinen Onkel und dessen Frau nur aus den Beschreibungen seiner Mutter, und obgleich er eine hohe Meinung von deren Welt- und Menschenkenntniß hegte, so war er doch klug genug, um zu wissen, daß nichts so einseitig ist, als die Parteilichkeit einer leidenschaftlichen Frau. Er beschloß, vorsichtig und aufmerksam, mit so geringen Vorurtheilen, wie möglich, das Terrain kennen zu lernen.

Er ging nach Dresden, wo der General sich damals in ärztlicher Behandlung befand. Schüchtern betrat er dessen Haus; schüchtern wandte er sich an Tosca, mit der Bitte, seinen Onkel sehen zu dürfen. Frauen lieben es, zu protegiren — dachte er. Es fiel ihr nicht ein, ihm Protection angedeihen zu lassen, und er brauchte sie nicht bei dem General. Der empfing ihn mit offenen Armen! Der pflegte die Menschen danach zu würdigen, was sie werth waren, und nicht woher sie stammten, und daher übertrug er seine Abneigung gegen Gräfin Adlercron nicht auf deren Sohn. Im Gegentheil! es gefiel ihm ungemein, daß der junge Mann ihn grade jetzt aufsuchte, jetzt, wo er krank und außer Dienst, und folglich nicht im Stande war, ihm irgend welche Wege zu öffnen oder zu ebnen. Ignaz wußte sich ihm erst angenehm, dann nützlich, endlich unentbehrlich zu machen. Der General behandelte ihn wie einen Sohn, und übertrug ihm seine Geldgeschäfte, die Führung seines Hauses, die Anordnungen seiner Reisen — lauter Dinge, von denen Tosca nichts verstand, die der General bis daher immer in Händen gehabt hatte, und mit denen er höchst ungern seine Frau belästigt haben würde. Es war ihm eine Wonne, sie jeder Sorge und Beschwerde der materiellen Existenz zu überheben. Sie war es nicht anders gewohnt. Sie fand es natürlich, daß die Last des Lebens auf den Schultern des Mannes liege; sie betrachtete Ignaz als zu ihnen gehörig, und so war seine Stellung ganz in der Ordnung. Sie sah nur durch die Augen ihres Mannes die Menschen an, und der General, durch seine Krankheit abhängig, auf seine nächste Umgebung angewiesen, dankbar, wie eine edle Natur es immer für Theilnahme und Wohlwollen ist — der General betrachtete Ignaz nicht mit dem unbefangenen Blick, den er noch vor einem Jahr für ihn gehabt haben würde. Ignaz staunte selbst, als er sich nach einigen Wochen so leicht, so ganz mühelos auf dem Platz sah, den er so schwer zu erkämpfen gewähnt: er war der Sohn des Hauses, und mit fast unumschränkter Gewalt bekleidet. Nichts geschah ohne seinen Rath, nichts unterblieb ohne seine Genehmigung. Er war Freund und Vertrauter. Einen Augenblick fiel ihm ein, ob er nicht auch Liebhaber werden könne; ob Toscas Herz, und mit demselben Hand und Vermögen dereinst, nicht zu gewinnen sein dürften, so daß ihr beiderseitiges Interesse zu verschmelzen wäre. Aber Männer wie Ignaz lieben nicht, können nicht lieben; der Egoismus hat ihr Herz dermaßen ausgedorrt und verschrumpft, daß es der Expansion der Liebe nicht fähig ist. Ihr Interesse für Frauen ist von der allerinferiörsten Art! entweder suchen sie in einem Verhältniß zu ihnen Befriedigung ihrer Eitelkeit, oder es ist eine Bedingung ihrer animalischen Existenz. Hätte Ignaz bei Tosca einen Nebenbuhler gefunden, und ihn zu überwinden gehabt: so hätte das seine Eitelkeit heftig aufgestachelt und ihr einen hohen Reiz verliehen. Jetzt aber hatte sie keinen Zauber für ihn! ihre reine hohe Natur verstand er nicht, und ihre wundervolle Schönheit ließ ihn höchst gleichgültig, weil er immer in geheime Intriguen verwickelt war. Sein einziges Bestreben bei Tosca ging dahin — von ihr geliebt zu werden, nicht um sie wieder zu lieben, oder um sich von ihr beleben und durchstralen zu lassen, nicht um sie zu besitzen, blos um sie zu beherrschen. Mit der Herrschaft gelang es ihm; mit der Liebe nicht. Frauen wie Tosca, die sich schroff und stolz den Männern gegenüber stellen, weil sie scheu und mißtrauisch, entweder von Natur oder durch Erfahrung den Contact mit ihnen fürchten, sind, sobald sie einmal Vertrauen und Zuversicht zu einem Mann gefaßt haben, leichter zu beherrschen, als Kinder. Sie sind so erfreut, so glücklich endlich! endlich einmal einer Kraft ohne Mißbrauch zu begegnen, daß sie sich ihr alsdann blindlings ergeben. Tosca fand Ignaz so bewundernswerth, opferwillig, besonnen und stark, daß sie mit einer Art von Andacht zu ihm emporsah; aber bis zur Liebe brachte sie es nicht. Sie sah ihn in der größten Intimität, zu jeder Stunde, auf Reisen; er stellte sich ihr immer mit einer glühenden Adoration dar; er wußte allmälig die Sache so herauszustellen, daß er Alles, was er für den General that, ihretwegen zu thun schien; das rührte sie zum innigsten Dank, zur Liebe nicht. Ignaz hätte jedes Opfer von ihr begehren dürfen, und sie hätte es ihm gebracht, ohne sich zu besinnen; nur aber nicht die geringste Gunst, welche die Liebe gewährt: Er hatte Anfälle von Melancholie, von Trostlosigkeit, gar von Verzweiflung — Alles, wie er glaubte es nöthig zu haben, um eine beabsichtigte Wirkung hervorzubringen — sie lächelte, oder tröstete, oder scherzte die bösen Anfälle fort. Er hatte sich nicht gescheut, sich als zerfallen mit seiner Mutter darzustellen, weil sie den Plan habe, nach des Generals Tode mit Tosca um dessen Erbschaft zu prozessiren — was er nicht billigen könne. Tosca fragte ihn, ob denn dieser Prozeß nicht durch einen Vergleich, oder durch Theilung des Vermögens vermieden werden könne. Mit unendlicher Vorsicht wußte er ihr allmälig einleuchtend zu machen, sobald er, wenn auch nur nominel, in Besitz der Erbschaft sei, so werde seine Mutter ganz natürlich gegen ihn, ihren ältesten und geliebtesten Sohn, keine Schritte thun; und Tosca dürfe wol überzeugt sein, daß und wie er in so kritischen Verhältnissen ihr Interesse wahrnehmen werde, da sie ja längst wisse und sehe, daß er ihr gegenüber ein persönliches völlig aufgegeben habe, und nichts beabsichtige, als ihre Ruhe und ihr Glück. Sie sah das auch wirklich. Weder sie noch ihr Mann brachten es in Anschlag, daß Ignaz bei ihnen so unabhängig, und in geselliger Beziehung so angenehm lebe, wie nur irgendwo. Wohin der General kam — überall hatte er Freunde oder Bekannte; überall öffnete sich für Tosca ein ihr entsprechender socialer Kreis, und da er für sie Zerstreuung und Erheiterung liebte, so trat sie in jene Kreise, und Ignaz mit ihr. Ignaz war nicht ans Krankenzimmer gefesselt, nicht einmal ans Haus des Generals; zuweilen wohnte er mit ihm zusammen, dann auch wieder nicht — wie nun eben die Localität es mit sich brachte. Der General hatte ihm mit liebenswürdiger Güte gesagt:

„Du mußt Freiheit haben, zu kommen und zu gehen, Du mußt Luft und Athem schöpfen, und Deine eignen Allüren haben dürfen, Ignaz, und die sind bei einem jungen Mann anders, als bei einem alten und kranken. Du würdest immer auf mich Rücksicht nehmen, wenn Du bei mir wohntest, also richte Dich ein, wo und wie es Dir gefällt.“

Dafür allerdings hatte Ignaz die größten Aufmerksamkeiten für den General, und war bei ihm stets von bewundernswerth heitrer Laune — was Tosca ihm als ein großes Zeichen von Selbstüberwindung anrechnete, weil er bei ihr oft schwermüthig und niedergeschlagen war — während er doch durch beide Stimmungen wie ein Schauspieler durch seine Rollen ging. Wie die Dinge jetzt standen, so war ihr künftiges Schicksal in seiner Hand — doch ihr Herz nicht.

Der Zustand des Generals währte nun schon drei Jahr. Auf eine so lange Zeit war Ignaz nicht vorbereitet gewesen; er fand, daß der Onkel entsetzlich lange lebe. Aber er durfte ihn doch nicht verlassen, weil jeder Augenblick sein letzter sein konnte. Den Aufenthalt in Berlin wollte er benutzen, um Tosca den Schritt thun zu lassen, der ihm die Erbschaft in die Hände gab. „Hab’ ich sie,“ sprach er zu sich selbst, „so geb’ ich ihr eine Pension, und mache dann mit meinem Namen und meinem Vermögen eine ganz ungeheuer reiche und glänzende Heirath.“ — Er fing an, ungeduldig zu werden, und sehnsüchtig in die Zukunft zu schauen; daher langweilte ihn die Gegenwart, und aus Langerweile dachte er: „In diesem tristen nordischen Nest würde es meine allzu einfarbigen Verhältnisse doch ein klein wenig pikant machen, wenn ich sie dahin brächte, sich in mich zu verlieben.“ An jenem Morgen, als sie ihn unwillig verließ, dachte er: „Sacristi! die Weiber! nie ist man mit ihnen sicher, nie! jahrelang kann man sich abgemüht haben, um sie auf einen Punkt hinzubringen; eine Laune kommt über sie, und siehe da! als wär’s ein Kartenhaus, so plötzlich, so leicht, werfen sie unsern kunstvollen, wohlstudirten und überlegten Bau über den Haufen. Ich hasse die Weiber, sobald sie etwas Andres sind, als mein Spielwerk! ich hasse ihre instinktmäßige Schlauheit, gegen welche wir mit unsrer feinsten List nichts ausrichten. Dumme Weiber — das sind göttliche Geschöpfe! denn für Liebesintriguen haben auch noch die dümmsten Verstand genug, und über die brauchen sie nicht hinauszugehen. Sacristi! diese hochfahrende Tosca! es ist gar kein Weib! sie hat kein Herz, keine Seele ... ah bah! Herz? Seele? bah! sie hat kein Blut, keine Sinne! Dreißig Jahr ist ihr Mann älter als sie, und nie! nie! hat sie einen Liebhaber gehabt ... nie! das ist ja eine monströse Tugend. — — Aber wie kam denn dieser Herr .... Forster, oder wie er heißt! mit einem Mal hieher! und gar in der Nacht? Es ist wohl der, der unsertwegen eine Treppe höher gestiegen ist! Nun, ich hab’ nicht Lust, seinetwegen herabzusteigen! Aufgepaßt, Ignaz!“ — —

Am Abend kam Sigismund. Der General empfing ihn mit großer Freundlichkeit.

„Ihnen danke ich es, daß ich mich hier so behaglich fühle, wie ein Kranker sich fühlen kann,“ sagte er und gab ihm die Hand.

Tosca warf ihm ihr prächtiges Lächeln zu. Sigismund fühlte sich ganz beglückt und sprach es unbefangen aus.

„Denn es kommt so selten im Leben vor, daß man noch andern Menschen, als den Freunden, durch Kleinigkeiten wohlthun darf,“ sagte er, und ein heitrer Glanz legte sich über sein ernstes, fast strenges Gesicht, und erinnerte Tosca an den Sigismund Forster, welcher sie einst so dringend um einen Walzer bat. Er sprach mit dem General. Sie saß zurückgesunken in einem Fauteuil, hatte den Ellbogen auf die Seitenlehne gestützt, und das Kinn auf die Hand gelegt; ihr Blick haftete auf Sigismund, und mit diesem Blick schob sie ihn gleichsam tief, tief in die Vergangenheit zurück. Sie sah ihn, wie er damals war, wie er ihr kindisches Herzchen überwältigt und zerknickt hatte, wie sie mehr durch ihn gelitten hatte, als je durch einen Menschen, und ohne daß er es wußte. Und nun sah sie ihn wieder, unter ganz veränderten Verhältnissen! Da saß er — ihrem Gemahl gegenüber. Das waren die Männer, welche ihrem Leben die Richtung bestimmt hatten. Es kam ihr unvollkommen vor — das Leben; sie bedauerte nichts, sie beklagte nichts, sie wünschte nichts; aber die Halbheit oder Unvollkommenheit der Zustände, welche uns doch zuweilen so befriedigend erscheinen, glitt ihr durch die Seele, und machte, daß sie in die Zukunft einen traurigen fragenden Blick warf. Ihre langen blonden Locken rieselten ihr über den Arm herab, und die breiten Augenlieder deckten halb die großen Augen zu.

„Warum so schweigsam, Tosca?“ fragte der General. Sigismund sah sie an und sein Herz bebte; denn diesen unsäglich traurigen Ausdruck hatte Tosca damals gehabt, als er sie zum letzten Mal in Bonn zwischen ihren Blumen am Fenster sah. Und langsam, auch wie damals, wendete sie den Kopf, und er würde sich nicht gewundert haben, eine Thräne aus ihrem Auge fallen zu sehen. Im Gegentheil! er wunderte sich, als sie die Locken zurückwarf und die Augen aufschlug, daß sie ganz munter sagte: