„Und sind ganz besorgt um Ihr Verschwinden gewesen,“ sagte Ignaz noch freundlicher.

„Das ist viel,“ sagte Sigismund zum General und „Zu viel“ zu Ignaz.

„Und ist Ihre Arbeit gelungen?“ fragte Tosca.

„Welche Arbeit, gnädige Frau?“ entgegnete er.

„Nun die, welche Sie am Abend nach Liszts Conzert mit schwerem Herzen unternehmen wollten, und zu der ich Ihnen Glück zu! wünschte.“

„Ah die!“ rief er, plötzlich sich auf die Unterhaltung besinnend; — „ja, gnädige Frau, ich schmeichle mir“ ...

„O wenn Schmeichelei dabei im Spiele ist, dann irrt man sich leicht!“ rief sie.

„Aber welch’ erstaunenswerthes Gedächtniß haben Sie,“ sagte Sigismund.

„Ja!“ rief Ignaz, „merkwürdige Gaben aller Art hat meine himmlische Tante, und es ist wirklich eine Gnade von Gott, daß er ihr eine versagt hat. Rathen Sie, Herr Regierungsrath, was das ist, ich bitte.“

„Sie werden es nie errathen,“ sagte Tosca und sah Sigismund vertrauend an.