Ho hei, du Bursch im Hoëlsennerrock,
Bist du ein Mann, so zeig dich doch!
Sie standen eine Weile still. Dann machten sie ein paar Luftsprünge, schlugen einen Purzelbaum und liefen ein Stück weiter, den Abhang hinab, juchheiten und riefen von neuem. Dann machten sie wieder Halt und horchten, als wären sie ihrer Sache nicht sicher.
Ho—i—ho! Sie lauschten von neuem.
Liegst du verborgen hinter Busch und Stein,
Komm vor, laß sehen, ob du hast Mark im Bein!
Darauf kamen sie vollends herab zu Sidsels Herde und sahen sich um. Nein sie sahen niemand. Das mußte wirklich ein Teufelskerl sein, der neue Hirt auf Hoël, daß er sich gleich am ersten Tag von seiner Herde so weit wegwagen durfte. Das war sicherlich einer für sie! Vielleicht hatte er von ihrem Badeteich drunten im Moorgrund gehört; — war vielleicht schon dort!
Ja, ja, dann mußten sie wohl seine Herde mitnehmen und dorthin gehen; aber erst noch einmal juchheien — vielleicht war er gar nicht so weit weg und konnte sie hören, wenn sie ordentlich laut schrieen.
Ho—i—ho! Das Echo ertönte lang wie ein hallender Donner.
Als es wieder still geworden war, kam es aus allernächster Nähe, zitternd und dünn wie das Piepsen eines Vogels: