Diese erfaßt ihre Hand und sagt halblaut:
Glück und Segen, Sidsel!
Sidsel steht ein wenig, sieht dann auf mit großen Augen, als ob sie aus einem Traume erwache, lächelt und flüstert leise: Danke, Kjersti Hoël.
Dann ist die Feier zu Ende, und sie verlassen die Kirche.
Draußen vor der Kirche stehen Jakob und Peter. Sie nehmen ihre Mützen ab und begrüßen erst Kjersti Hoël; dann kommen sie zu Sidsel, einer nach dem andern, nehmen wieder ihre Mützen ab und reichen ihr die Hand und sagen:
Glück und Segen, Sidsel!
Darauf gehen sie langsam über den Kirchanger — so viele müssen die Kjersti Hoël begrüßen und sie fragen, was das für ein Mädel ist, das heute mit ihr zur Konfirmation gekommen ist — endlich sind sie an ihrem Wagen, der Braune ist bereits vorgespannt, sie steigen ein und fahren heimwärts. Sie reden nicht zusammen; erst als sie nach Hause gekommen sind, sagt Kjersti:
Du willst gewiß gern auch heute nachmittag noch eine Weile für dich allein sein, gelt?
Ja, danke.
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