„Dumme Gans,“ sagte Karl. „Ich, wenn jetzt ein Madel hab, — beim ersten Mucks — raus damit! — Giebt ihrer genug, — Gott Lob!“
Marie fürchtete sich vor ihm. Sie fürchtete, daß er sie anrühren könnte. Ihr war zu Mute, als wäre sie mit einer tollen Bestie im Zimmer.
„Mutter! Mutter!“ schrie sie jetzt laut.
Da kam Mama hereingestürzt.
„Was ist denn?“
Karl lachte auf.
„So ’ne affektierte Gans!“
Die Mutter trat auf ihn zu mit der völlig gleichgültigen, abgestorbenen Miene, die sie zum großen Ärger ihres Gatten so unübertrefflich anzunehmen wußte.
Vor dieser Miene duckte sich auch Karl. Damit wußte er nichts zu machen, die verstand er nicht.
Da war sie auch ihm über.