Nein, heute war sie ganz fertig. Sie hielt noch immer den kleinen glatten Revolver in der Hand. Er war warm geworden von dem Lebensfieber, das in ihr tobte.
Da ging sie nun über die Erde und hatte nichts und hatte niemanden.
Wenn Lus „Guter“, ihr geliebter Freund, noch einmal auf der Welt zu finden wäre — ja — dann!
O, wie geborgen wäre sie dann. — Du glückselige Lu!
Ja, so eine Insel der Seligen, — so geliebt werden — so lieben! Wie ein guter Geist ging er neben Lu her.
Jetzt stellte sie sich vor, wie er sagte: „Du gewinnst in dem Maße, wie du verlierst. Sei selbstlos aus Selbstsucht. Du tauschest den Himmel ein für die Erde, — für den sterblichen Menschen die ewige Gottheit.
Sei selbstlos gegen deinen Nächsten, sei selbstlos gegen Fernstehende, sei selbstlos gegen die ganze Menschheit, gegen alle Wesen, gegen die ganze Welt.
Das ist Erlösung!
Gieb das ‚Ich‘ auf und du bist das ‚All‘.“
Was für eine Welt war das, in der die beiden lebten? Welch’ eine gesegnete, reine; und Lu pflanzte Blumen in diese Welt.