Natürlich, er war so durch und durch Gentleman; wenn sie daran dachte, wie er sich kleidete, wie er sich betrug, wie er verwöhnt war, konnte er ja gar nicht anders antworten.

Oder konnte er es? Sie wußte selbst nicht, was sie eigentlich verlangte. Es war doch ganz das Richtige. Man sprach so. Und was sie gesagt hatte, war dumm und lächerlich.

Sie errötete tief.

„Nun und weshalb bin ich so glücklich?“ fragte er noch einmal zugänglicher. Es war doch eine gewisse Neugier in ihm wie das Hühnchen mit ihm anzubinden gedachte.

Isolde sagte irgend etwas, stockend, abgebrochen, hastig. Sie wußte kaum was. — So etwas: ‚daß er könnte, was er wollte.‘

‚Oho‘, dachte Mengersen, ‚die kapert so. Was sind diese jüngsten weiblichen Raubtiere doch schon gerieben und schlau! Einer „höheren Tochter“ kommt darin nichts gleich. Was für ein Lärvchen hat das Ding und dahinter schon die volle Gier nach anständiger Versorgung. Was ist gegen so ein Hühnchen der schlaueste Börsianer! …

Ja wohl, mein Fräulein, sie kommen ganz an den Rechten.‘

Er lächelte.

„Also eine Kunstenthusiastin; sehen Sie mal an! Malen wohl selbst, Porzellan — ‚Schmücke dein Heim!‘ Natürlich!“

„Nein, ich kann gar nichts,“ sagte Isolde.