Jetzt sah sie zu ihm auf.
Diese Augen — diese fordernden, glaubenden Augen!
„Daß du mich liebst!“ sagte sie tief träumend wie von Glück übergossen.
Er drückte sie fester, inniger an sich. ‚Armes Ding‘, dachte er, ‚müßte ich jetzt nicht der Vorsichtige, Bedenkliche sein, wärst du — — was du bist — einfach ein verliebtes Mädel …‘
Er schloß sie fest, fest an sich. Sie erschauerte tief. Er empfand es. Er drückte einen Kuß auf ihre halb geöffneten Lippen.
Sie schloß die Augen.
„Du, Mensch aller Menschen!“ flüsterte sie wie damals als sie vor dem Schädel lag.
„Wie, mein Herz?“
Sie antwortete nicht. Sie war wie erstarrt.
Mit einem Mal kam Leben in sie. Sie hob den Kopf, machte sich zaghaft und rührend sanft aus seinen Armen los und erzählte ihm von ihm selbst — von jenem Tag als sie zuerst seine Kunst verstanden hatte.