„Ja,“ sagte sie, „es war als wäre das alles mein eigen, von mir selbst geschaffen, was du schaffst — mehr könnte ich es nicht lieben, mehr könnte es mir auch nicht sein: So wie ich dich, versteht dich kein Mensch. Weißt du, ich bin gar nichts. Ich kann nichts; — ich weiß nichts — man hat mich nichts gelehrt. Aber deine Kunst wohnt seit jenem Tag in mir. Sie ist mein Bestes, mein Einziges, das Gute in mir. Weißt du, ich sehe die Welt, wie du sie siehst.
Ich thue alles mit dir.
Und deshalb liebe ich dich auch so sehr,“ sagte sie einfach.
Er hatte da ein wunderbares Abenteuer.
Wie sie sich selbst betrog! Liebte seine Kunst! Er lächelte, nahm ihr Köpfchen und strich mit der Hand über das lockige Haar.
„So ein krauses Köpfchen.“
Sie sah ihn ernst an. „Was ich dir sage, ist was ich weiß.“
Ihre Augen hatten etwas unergründlich, leidenschaftlich Ernstes.
Da kam ihm ein Gedanke. „Isolde,“ — sagte er und wieder goß dieser Name seinen Zauber über ihn. „Sag mir, willst du mir etwas zu Liebe thun?“
„Ja,“ sagte sie.