Er blickte sie forschend an. „Du standest vorhin so an dem Baum, die Hände über dem Kopf und sangst. Willst du mir so ein einziges Mal stehen, daß ich dich zeichnen kann?“

„Ja,“ sagte sie. „Sogleich wenn du willst.“

Sie war ganz bereit.

Da schloß er sie wieder in die Arme, fest, innig, ganz gerührt. — Und er flüsterte ihr ein paar Worte ins Ohr.

Sie lag einen Augenblick darauf matt, wie verwundet, schwer in seinem Arm.

Es war ihm, als sei sie nicht bei Bewußtsein.

„Isolde,“ flüsterte er.

Sie hob sich, sah ihn ruhig ernst an und sagte: „Ja wenn ich dir wahrhaftig damit helfen kann.“

Jetzt reichte sie ihm die Hand. Sie sagte nichts; aber er fühlte, er sollte jetzt gehen.

Es war etwas Ermattetes in ihr. Er war besorgt, sie könnte sich nicht auf den Füßen halten, aber sie stand ruhig und bleich und sah ihn an.