"Hier—quittieren!"
Bobby quittierte.
"Herr Meyer—zehn Franken. A conto vierten—fünf Franken. A conto achten—fünfzehn Franken. A conto zwölften—fünf Franken. Stimmt's?"
"Ja, stimmt. Danke."
"Laura—fünf Franken. A conto, à conto, à conto, à conto." Flametti zeigte wieder die einzelnen Posten auf der Quittung.
"Ja, stimmt schon", zögerte die Soubrette, ein wenig verwirrt und enttäuscht. Eigentlich hatte sie zehn Franken erwartet. Sie konnte sich aber auch irren.
"Immer dieselbe Sache", maßregelte Flametti. Nie wußte sie, wieviel sie zu bekommen habe, und immer handelte es sich um etliche fünf Franken, die sie vergaß. Aber die Sache klärte sich auf, und auch diese Auszahlung ging glatt vonstatten.
"Quittieren Sie", sagte Flametti und schob dem
Pianisten-Soubrettenpaar die Formulare hin.
Herr Meyer wollte die fünfzehn Franken einstweilen zusammen an sich nehmen. Aber Laura war keineswegs einverstanden.
"Nein, das gibt es nicht!" erklärte sie ziemlich verliebt, "das ist mein Geld! Das habe ich verdient!" und suchte ihrem Freunde Meyer den Fünfliver zu entreißen. Und als ihr das nicht sofort glückte, ein wenig ärgerlich: "Was fällt dir denn ein? Wir haben doch keine Gütergemeinschaft", was Herr Meyer spöttisch zugab.