"Wie sie sich haben!" flötete süß Frau Häsli. "Wie sie sich necken!
Seht nur!" Wo ein Krakeel in Aussicht stand, war sie stets voller
Freundschaft und Sympathie.

"Na so nimm schon deinen Fünfliver!" murrte der Pianist und schob sehr unwirsch der Soubrette das Geldstück hin.

"Grüatzi!" sagte der Schlangenmensch, steckte sich eine Zigarette an und verschwand.

"Addio", sagte Herr Arista, machte der Jodeltochter insgeheim ein feuriges Zeichen und verschwand.

"Netter Mensch", bemerkte Frau Häsli zu seinem Abgang. "So bescheiden und lieb!"

"Mahlzeit!" sagte Herr Engel, der hier nichts zu erwarten hatte, "komme später nochmal vorbei", und ging ebenfalls; was Fräulein Rosa sehr komisch fand, denn sie bückte sich blitzschnell nach Nettchen, dem Dackel, hob ihn hoch und drehte sich tanzend mit ihm auf dem Absatz.

"Wer kommt jetzt?" fragte Flametti geschäftig, aber mit ein wenig verringerter Sicherheit. "Richtig: Häsli." Und beeilte sich, die Summe aufzuzählen. "Siebenundzwanzig Franken fünfzig."

"Waaaas?" rief Frau Häsli, wie von der Tarantel gestochen. Sie beugte den Oberkörper weit in den Hüften vor und blieb wie erstarrt so stehen.

"Siebenundzwanzig Franken fünfzig", wiederholte Flametti und setzte den Tintenstift überrascht mit dem stumpfen Teil auf den Tisch.

"Siebenundzwanzig Franken fünfzig? Häsli, komm!" Sie packte den
Gatten am ärmel. "Häsli, komm! Das ist nichts für uns."