„Nun? Wenn was, meine geliebte Sibylle?“
„Ja, — wenn George Forster in Wien oder Paris am Steuer gesessen hätte. Nicht wahr? Nun — und für Paris — ist es ja noch nicht zu spät.“
„Ah bah, mein liebes Kind. Worauf willst du eigentlich hinaus? Was meint sie wohl, Karoline?“
„Daß — du deine Chancen nicht wieder versäumen sollst, — George.“ —
Die Suppe war abgetragen worden, die Kinder hatten Gute Nacht gesagt. George ging unruhig auf und nieder, die Hand gegen die schmerzende Stirn gepreßt. Er murmelte: „Ich dachte dieser Krise als Privatmann beizuwohnen.“ Therese, ohne vom Moniteur aufzublicken, in dem sie las, antwortete:
„Du mußt es selbst wissen, was du deinem Namen schuldig bist.“
„Mr. Forster wird mit mir fahren nach Italien als mein Mentor, wir werden studieren der Urpflanz und führen Mr. Goethe ad absurdum, — is it not, Mr. Forster?“ erinnerte Brand, in eine Sofaecke gerekelt. „He is not made for politics, Madam, not at all. Not hard enough, you know!“
„So, — und Huber, — dieser sensible Mensch mit dem Herzen einer Mimose? Oh, wir gehen alle an unsern wahren Bestimmungen vorüber! Und das ist die Erbsünde!“
„Was wäre denn Hubers Bestimmung gewesen? Oh, ich frage nur beiläufig …“ Karoline war damit beschäftigt, kleine Puppen aus Stoffresten in den französischen Farben zu machen.
Therese sah in ihren Moniteur. „Huber ist ein Dichter“, sagte sie leise. —