„Daß du was erklärst, Georgie?“
„Nun, daß ich mich von ihnen lossage, weil sie nicht für die Freiheit sind und also wider sie, daß ich mich nur noch als fränkischer Beamter fühle und mithin handele, wie es mich gut dünkt, — und nicht, wie die Rücksicht auf ein verstocktes Publikum es erfordert.“
Therese blickte nachdenklich von ihm zu Karoline.
„Und wenn dies, — wenn diese Lossagung gerade den Erfolg hat, daß die Bürgerschaft sich besinnt, — um dich nicht zu verlieren? Nun, — nimm an, — es wäre alles möglich“ …
George zögerte. Dann lächelte er und sagte auch seinerseits dem Anschein nach zu Karoline:
„Dann freilich wärest du wohl meiner Ehre das Opfer schuldig, noch ein wenig zu verweilen. Vielleicht würdest du dann auch erleben, daß die Preußen gar nicht …“
Therese sagte hastig: „Sie kommen. Wir gehen greuelvollen Szenen entgegen. Was willst du? Brand ist bereit, mich nach Straßburg zu bringen. Er hat die Unbeirrtheit des Unbeteiligten, er sieht klarer als wir alle. Er dringt auf die Abreise!“
„Brand ist ein Knabe und glaubt alles, was Huber ihm vorspricht.“ Karoline, die Schweigsame, war auf einmal so heftig. „Mainz jetzt zu verlassen, — oh, meine Liebe, es fehlt mir an Ausdrücken … Ich habe auch ein Kind …“
Therese sah sie blaß und hochmütig an: „Und spielst va banque mit seinem Leben!“
Die beiden Frauen blickten sich in die Augen: