„Daß der Alte je so amoureuse war!“
„Klopstock, — Klopstock, nicht wahr?“ Fiekchen sah mit großen Augen zwingend in Hubers hinein, dieser aber, seine Augen mit einer Art stiller Standhaftigkeit auf Therese richtend, sagte langsam, von einem Lächeln durchleuchtet:
„Weisheit mit dem Sonnenblick,
Große Göttin, tritt zurück,
Weiche vor der Liebe!
Nie Erobrern, Fürsten nie,
Beugtest du ein Sklavenknie,
Beug es jetzt der Liebe!“
„Ach, das ist Ihr Schiller!“
Therese griff ungeduldig nach einem der Almanache auf dem Tisch und blätterte darin. „Ich kann den Enthusiasmus für ihn nicht teilen …“