Huber hatte mit einem beruhigenden Lächeln über die Schulter zurück das Zimmer verlassen, noch ehe Therese sich hatte erheben können.
„Ein brauchbarer Page,“ bemerkte Frau Forkel irgendwo in die Luft hinein.
„Sie haben wohl einen recht angenehmen Hausgenossen an ihm?“
Madame Mère hatte Blick und Haltung eines Großinquisitors.
„Er liebt die Kinder so, — o, ich danke Ihnen, mein Lieber, — Lise ist in der Kammer, sagen Sie? Ja, ich danke Ihnen — und — wollten Sie nicht mit Fiekchen noch ein wenig musizieren?“ —
George, mit Wedekind, Sömmerring und Dorsch am Spieltisch sitzend, hob den Kopf, als Huber begann, auf dem Spinett zu präludieren. Fiekchen hielt den kleinen Göttinger Almanach in der Hand, das herausgetrennte Notenblatt stand vor Huber. Und Fiekchen sang:
„O Jüngling, warum liebst du mich?
Wie gern, wie willig liebt’ ich dich, —
Doch, ach, du kennst mein Los!
Ich fühl’, obschon du mir’s verhehlst,