Es ist nicht zu bezweifeln, daß der Pelikan auf dem Hühnerhofe übles Aufsehen erregen würde und der Gockel hingegen nicht in das Dschungel paßte. Es ist wahr, daß jeder von ihnen in der ihm angemessenen Umgebung seinen Platz ausfüllt und gleichsam darin aufgeht, so daß man kaum noch weiß, ist der tropische Sumpf für den Pelikan oder der Pelikan für den tropischen Sumpf geschaffen. Herr Forster in polnisch Preußen auf dem Lande, berufen, einer verlotterten Bevölkerung das kristallkantige Ideal friederizianischer Selbstzucht vorzuleben und Kultur auszustrahlen, das war gewesen, als wollte man Wasser mit Öl mischen, um eine gelindere Flüssigkeit zu erzielen: es nutzte gar nichts, das Öl blieb oben, ein großes, einsames Fettauge, und bald schwamm es von dannen. Herr Forster in Petersburg, inmitten einer aus allen Völkern gemischten Gesellschaft von Aristokraten, Gelehrten, Projektenmachern und Schwindlern, nahm sich, zwar selbst ein Projektenmacher ersten Ranges, aber geschäftlich und diplomatisch, ja, selbst gesellschaftlich unerfahren und nahezu roh, — er nahm sich aus wie ein leidenschaftlich spielendes Kind, dem sich die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verwischen und das, da es nun eben einmal ein Mann und kein Kind mehr ist, lächerlich, ja, anstößig wirkt. Herr Forster endlich, in England, hatte kaum den geheiligten Boden seiner Vorfahren betreten, kaum den ersten Mundvoll der ihm so geläufigen Sprache freigiebig an Lastträger, Hafenbummler und den Hausknecht von Warwicks Boardinghouse verschwendet und dafür echten slang eingetauscht, nicht recht verständlich zwar, aber kostbar und herzansprechend, — Herr Forster endlich in England also, ging im Teig auf wie die Pflaume im Plumpudding, mit anderen Worten, war nicht der Plumpudding selber, auch nicht der Weingeist, aber immerhin ein Bestandteil, eins seiner häufigsten, eins von hundert Bestandteilen, unauffällig, selbstverständlich, kein Fremdkörper, kein Kuckucksei, und war selber erstaunt und beseligt darüber.

Es war bereits etwas vom Rhythmus der Gewohnheit in der Art und Weise, in der Forster und Sohn fremde Städte betraten, Schiffsplanken hinter sich stoßend, Reisetaschen sieghaft schwenkend, zudringliche Lastträger übersehend, Blicke auf Wesentliches richtend! Forster senior, dem der Kaviar und die Piroggen, bei denen er gedarbt, mit der Zeit zu einem Bäuchlein verholfen hatten, trug seinen Nabel stattlich vor sich her, als wüßte er den Unsichtbaren vergoldet, verborgene Berlockes klirrten bisweilen musikalisch unter seinem Mantel und gaben die Begleitung zu dem ebenfalls nur ihm selber hörbaren Einzugschor seiner Gedanken, der etwa also lautete: Er kommt, er kommt, der große Forster kommt! — was indessen nicht etwa mit diesen Worten sein Bewußtsein füllte, sondern nur den allgemeinen Inhalt seiner Stimmung ausmachte. Zugleich, es ist nicht zu leugnen, war er in guter und ehrlicher Weise freudetrunken vom Anblick von St. Pauls Kuppel und der drohenden Towermauern, wie schon die ferne Vision der wimmelnden Londonbridge ihn in Begeisterung versetzt hatte, und dann: dieser Hafen! O Gott, die Newa war breit und Petersburg war gewaltig, aber was wollte das gegen diesen majestätischen Ausgangsort und Ruheport der gewaltigsten Handelsflotte der Welt, was gegen diese Werften, diese Docks, dieses planvolle Gewühl der kleinen Boote und Yachten, dieses gelassene Ein- und Ausstreichen der hochgebugten Riesenschiffe mit der tausendbusig geschwellten Takelage und den unzähligen starrenden Kanonenrohren sagen? — „Ostindien!“ hatte Forster ergriffen geflüstert und Georges Hand gepreßt, diese kleine Hand, die solcher Gebräuche ungewohnt, sich ihm schlaff und verwundert überließ, — „Ostindien, George! Van Diemensland! Amerika und China! Bambus, Zuckerrohr und Cocosnuß! Weihrauch, Gold und Myrrhen! Ingwer, Zimt und Nägelein! Papagoyen und Koffee! Das Beuteltier!“ Er wäre in seiner traumhaften Aufzählung fremdländischer Wunder gewiß fortgefahren, wenn nicht in diesem Augenblick die „Mütterchen Elisabeth“ Anker geworfen hätte und er nunmehr in der Lage war, den undankbaren russischen Boden endgültig verlassen zu können. Zwei Tage weidlichen Herumtreibens im Weichbild der City folgten und zählten gewiß zu den glücklichsten in Reinhold Forsters Leben, während auch George ein gewisses unwilliges Behagen empfand und sich in die dumpfe Wehmut der Enttäuschung nicht zurückfinden konnte.

Waren sie so tagsüber mit langen Schritten und mit beständig im neugierigen Drehn und Wenden der Köpfe hin- und herpendelnden Zöpfen durch die Straßen gezogen, hatten nicht nur die modischen Spaziergänge wie Newbordstreet, Pallmall und Hydepark, sondern auch St. Giles besucht und dort gar in einer unterirdischen Garküche gespeist, wo die Bestecke mit Ketten am Tisch befestigt gewesen waren, — hatten sie besichtigt, was nur zu besichtigen war, — und George tat das auf einmal mit kritischer Teilnahme, als sei plötzlich eine Kapsel von seiner Seele gesprungen, er puffte auch Vorübergehende, die ihm nicht aus dem Wege gingen, — kurz, er brach sich Bahn, körperlich und seelisch, — da es denn doch nichts half! — (dies war vorübergehend eine Zeit, in der er sich selbst fast brutal behandelte, er tat es, ohne es zu wissen oder zu wollen, weil er sonst zugrunde gegangen wäre,) — hatte man sich solchergestalt müde und hungrig gelaufen, so folgten erquickliche Abende im Gastzimmer des Logierhauses, gegen dessen Kamingitter der Vater sachgemäß die Fußsohlen stemmte, während er aus seiner Tonpfeife rauchte, Porter trank und George ein wenig Ingwerbier genoß. Gleichviel, daß andere Gäste anwesend waren und den redseligen Herrn offenbar als willkommenes Schauspiel betrachteten, gleichviel, daß hinter ihm laut erörtert wurde, ob nicht auch andere Leute ein Recht auf den Platz am Feuer hätten? — wobei George unbehaglich hin- und herrückte, Herr Forster jedoch nur geistesabwesend über die Schulter zurückblickte und einen Mund voll Rauch nach den unzufriedenen Mitmenschen blies, womit sich jene alsbald beruhigten, — Herr Forster schien den Landesbrauch gefühlsmäßig zu treffen. — „Es ist ein Wunderbares, ein Fabelhaftes, ein Göttliches um den Zusammenhang der irdischen Länder, mein Sohn, wie sie aus dem Nichts des Gedankens hervortauchen und sich aneinanderreihen,“ sagte er an einem solchen Abend und sah diesmal ohne Zweifel gläubig und erschüttert aus, soweit es im Bereich seines fleischigen Gesichtes lag, diesen Ausdruck anzunehmen. „An Rußland habe ich immer noch eher glauben können, weil es sich von Westpreußen aus auch zu Fuß hätte ergehen lassen, — freilich in mühseliger Arbeit, aber doch immerhin, — das ist wie aus einem Stück Tuch und keine Naht dazwischen. Die Inseln hingegen! Mein Sohn! Im Vertrauen will ich dir sagen, ich habe England nicht für möglich gehalten! Nun aber, da es unter meinen Füßen standhält, bin ich geneigt, auch an Vandiemensland zu glauben, ohne daß meine Augen es gesehen haben.“ Er lächelte fast kindlich. „Wunderbar! Wunderbar ist die Gestalt der Erde!“ sagte er andächtig und nahm die Pfeife aus dem Mund, um die Ellbogen auf die breit auseinandergestellten Knie zu setzen und, die linke Faust unters Kinn geschoben, verzückt ins Feuer zu starren. „Manchmal halte ich sie im Traum in meinen Händen und rolle sie behutsam von West nach Ost meinen Augen entgegen, als sei ich die Sonne, in deren Glanz sie sich wälzt, oder ich sehe sie schweben, im goldenen Dunst, den göttlichen Ball, mit der sphärisch erklingenden Seele. — Dann gedenke ich ihrer Hülle, George,“ sagte er träumerisch, — „Gras und allerlei Kräuter, und wie das Wasser überall durch sie sickert und kreist und aus ihr atmet, und ich fühle die Wucht der Gebirge und das Keimen der Kristalle und die sonderliche Kraft der Formen, wie sie blind sich auswirkt in tausend Gestalten. Du wirst hier Gott eingefügt haben wollen, George,“ — und er wandte sich dem Knaben mit einem geistreichen Lächeln und einer verbindlichen Handbewegung zu, „gut und wohl, — indessen reden wir hier nicht als Pastoren und somit können wir uns zugestehen, daß es kein Gottesleugnen ist, wenn ich ihn in die Schöpfung hinein projiziere, anstatt ihn mir außerhalb selbiger zu denken, — du verstehst mich?“ Und, ohne eine Antwort abzuwarten, sein glattes Kinn streichend und mit der Pfeife in steilaufgereckter Hand gestikulierend, fuhr er fort: „Ich denke mir die Erde nackt und bloß, ihre gewaltigen Glieder so wie sie der Sintflut entstiegen, ohne die Grenzmarken des Menschen, ohne die Larven der Nationen über ihrer göttlichen Unschuld. Schrankenlos hingerollt die Ebene, sich aufbäumend im Gebirge, niedergleitend unter die wallende Fläche des Ozeans, jungfräulich wieder aufsteigend unter einem andern Himmel und sich neu offenbarend. Ich denke mir …“ die surinamische Goldschnepfe strich durch den Raum, Kondorgeflügel erbrauste, Büffelherden nahten und stoben vorüber wie schmetternde Wolken. Indessen auch die Ameislein und die Bienen und sonstigen Insekten, die surinamischen Schmetterlinge und die Vögleins Colibri, die Honigvögleins, die sich durch die Luft schwingen wie fliegende Funken und mit langen nadelspitzen Schnäblein aus Blüten trinken, — Blüten à propos … Es blieb nichts ungesagt in dieser Stunde, und Herr Forster phantasierte sublim über den Inhalt der Erde, er tat es mit Wildheit, Schwung und Feuer und vergaß nicht die Tiere und Gemüslein, die er gerne aß, und endlich das wunderbarste Getier, die Menschheit selbst, wie sie gleichzeitig an allen Orten der Erde hauste und sich so emsig betätigte, — er legte den Finger an die Nase und gedachte des indischen Brahmanen, der über seine Schriftrolle gebückt säße in eben diesem Augenblick, da der wilde Sohn der nordamerikanischen Prärien sich im Kriegstanz um sein Lagerfeuer schleudere, oder der emsige Bewohner von O’Tahiti seine Rindenmatte walke, während der deutsche Bürger — „oder sagen wir: der große Haller zu Zürich“ — sich soeben die Zipfelkappe für die Nacht über die Ohren ziehe, „und wir, mein Sohn, an diesem Kaminfeuer sitzen, auf britischem Boden sitzen, vom Ozean umspült wie auf dem Gipfel eines Berges Arrarat und das Selbstbewußtsein der ganzen Erde gegenwärtig in unsern Hirnen kulminiert, — wunderbar, höchst wunderbar …“

Herr Forster blickte plötzlich um sich und nahm wahr, daß es leer in der Gaststube geworden war, daß hinter der Tonbank Mr. Freeling, — von Mrs. Freeling stets als „my little old man“ bezeichnet, — mit knackenden Kiefern gähnte, — daß George die Augen mit einem Ausdruck glasiger Starrheit auf ihn gerichtet hielt, und er verstummte. Er machte ein paar krampfhafte Bewegungen mit Stirn- und Gesichtsmuskulatur, wobei er die Augen wie ein Geblendeter zukniff und aufklappte, sog ein paar Mal hastig an dem erkalteten Rohr und fuhr dann, von sich selbst ernüchtert, mit der Hand über die Augen. „Du hast keine Imagination, mein Sohn,“ bemerkte er verdrießlich und klopfte die Pfeife am Kamingitter aus, worauf er sich erhob und federnd davonschritt, sich selbst nicht recht klar darüber, was ihn soeben überkommen und aus ihm geredet hatte. George folgte ihm gedemütigt, überholte ihn und riß die Türe vor ihm auf, — wohl, es mochte ihm an Imagination mangeln oder an etwas dergleichen, kurz, er konnte sich nicht so verwundern und dieser Verwunderung so prächtige Worte verleihen wie der Vater, es schien ihm alles so selbstverständlich, — dies, daß man nach England kam, wenn man nach England reiste, und fraglos, daß man ein Land namens Surinam erreichen würde, falls man ein dorthin segelndes Schiff bestiege, — aber er empfand diesen Mangel in dieser Stunde irgendwie als beunruhigend und beschämend. Als er in seinem riesigen, von Vorhängen umwallten Bette lag und zitternd darauf wartete, daß die feuchten Laken sich erwärmen möchten, als er die Hände vor die Augen preßte, um nicht in die fremde englische Finsternis starren zu müssen, — der Vater blies längst in gesund atmendem Schlummer melodisch vor sich hin, — da dachte er sich aus, wie gut es sein müßte, eine Mutter zu sein und niemals reisen zu müssen, eine Mutter mit guten kleinen Kindern in einer warmen duftenden Küche, in der es lauter behagliche Arbeit gab, wie Rübchenschaben, Suppenkochen, Kuchenrühren und Topfauslecken, und als er darüber endlich einschlief, war es nicht mehr die Mutter, die es so gut hatte, sondern das kleinste Kind in der hölzernen Wiege im Eckchen beim Herd, das von nichts wußte als von Schlummer, Milch und Liebe, und dies kleinste Kind war er. —

Dalrymple zu besuchen, Dalrymple, den unbekümmerten Pfadfinder im indischen Meer, den Autor gründlicher geographischer Werke, den unübertroffenen Zeichner der berühmtesten Landkarten, — Dalrymple also aufzusuchen, sich ihm vorzustellen und seine russischen Empfehlungsbriefe bei ihm abzugeben, war nach den ersten Londoner Schlendertagen Herrn Forsters vornehmstes Ziel. „Forster und Sohn“, sagte er, hinter einem bräunlichen, turbangekrönten Diener einen hellen länglichen Raum betretend, dem drei Schiebefenster Licht gaben und wo ein Herr in kaffeebraunem Frack von einem langen Arbeitstisch sich erhob und ihnen mit hochgezogenen Augenbrauen einigermaßen erwartungsvoll entgegenblickte, — „Forster und Sohn, von St. Petersburg eingetroffen, aus den Diensten Ihrer Kaiserlichen Majestät nach der beispiellosen Wolga-Expedition rühmlichst entlassen, — Forster und Sohn, mein Herr, die sich bei ihrem ersten Betreten britischen Bodens beeilen, Ihnen ihre Huldigung darzubringen, nachdem sie Ihre Verdienste jahrelang aus der Ferne staunend empfunden haben!“

Forster und Sohn, die sich, schräg hinter einander aufgestellt, bei jeder Nennung ihrer Namen mit dem Hut in der Rechten und mit der Linken auf dem Herzen emphatisch verneigt hatten, überreichten nunmehr, — das heißt, Reinhold Forster überreichte, zwei oder drei Briefe, deren Siegel Mr. Dalrymple hastig erbrach, die er mit kurzen Ausrufen, — Ausdrücken seliger Überraschung und unerwarteten Glückes ohne Zweifel, — überflog, um sodann … Aber während er las, hatten die Forsters Zeit gehabt, sich umzusehen. „Verehrtester! Welch ein Arbeitsraum!“ rief Reinhold aus, als Dalrymple ihn nun auf einen der hochlehnigen Sessel vor dem Kamin nötigte und George auf dem Rande eines Taburetts Platz genommen hatte. „Welch ein Raum, welch ein Geist, welch ein Ausblick! Nicht genug, daß die ganze Erde von den Wänden sieht,“ — und er wies auf die äußerst sauber ausgeführten Landkarten, die mit der Hand koloriert in heiterem Blau und anderen kräftigen Farben ringsum hingen, — „Boten aus aller Welt blicken Ihnen in die Fenster hinein und versichern den wirkenden Geist dauernd einer schöneren Ferne!“ Er sah entzückt nach den Fenstern, vor denen wimpelgeschmückte Mastspitzen und ein Gewimmel von Rahen im straffen Taugeflecht in der blaugoldenen Luft des Apriltages schwankten und tanzten. Mitunter schob ein ausfahrender großer Segler seine Schwanenbrust leuchtend hindurch, und unzählige Möwen belebten das Bild mit dem Rhythmus ihres Hin- und Wiederschwebens: Dalrymple’s Haus lag am Strand und draußen flutete die Themse. Nun lächelte er und schlug ein Bein über das andere. „Es läßt die Reiselust nicht einschlafen, dies Bild, es erhält den Geist auf der Wanderschaft, ich bedarf seiner als eines Surrogates für das Leben an Bord, mein Wertester,“ sagte er freundlich und ließ seinen blaugrauen Seemannsblick über Vater und Sohn hingehen, wie über ein Gewölk am Horizont, — „aber kommen wir zur Sache!“ „Das Leben an Bord!“ fiel Forster begeistert ein, die Rechte gegen Dalrymple ausreckend, als wollte er ihn umhalsen, „wie gut ich Sie verstehe, Verehrter! Die Grenzen der Kontinente sprengen und sich dem schrankenlosen Ozean überlassen, — welch ein berauschender Gedanke!“

Herr Dalrymple neigte höflich zustimmend sein Haupt: „Sehr wohl,“ bemerkte er, „indessen, — kommen wir zur Sache!“

„Ein Mann und sein Pflugsterz, ein Mann und sein Schwert, — Ein Mann und sein Segel, — ein Mann und sein Pferd!“ schwärmte Forster weiter, „verzeihen Sie die deutschen Verse, mein Herr, aber sie sind es, die die Essenz meines Geistes enthalten! Ich bin ein Gelehrter, Herr, aber kein Bücherwurm, was Sie meiner ganzen Konstitution unschwer anmerken werden, auch ohne Lavater gelesen zu haben. Ich bedarf der Motion, um mich frei entfalten zu können, — ist’s nicht an dem, George …“

„Ich bezweifle das nicht,“ gab Dalrymple zu und seine hellen Augen bekamen etwas Starres, „aber sagen Sie mir nun gefälligst …“

„Ich bin vom feurigsten Enthusiasmus für England beseelt!“ rief Forster nun, „England ist ohne Vergleich an Unternehmungslust und Macht, England läßt sich die Erde schmecken und sie bekommt ihm wohl, das ist’s, was mich begeistert! Engländer zu heißen, mein Herr, würde für mich einer Erhebung in den Adelsstand gleichkommen, und mit wehmütigem Stolz gedenke ich meiner Vorväter, die treue Diener der Stuarts waren und mir doch kein Anrecht auf diese Heimat hinterließen, als meinen Namen und einige unverfälschte Tropfen englischen Blutes. Machen Sie mich zum Engländer, Herr, indem Sie mich für England arbeiten lassen, und Sie werden sehen …“