»Mein Herz schweigt.«
»Nun, so will ich es denn gestehen. Ihr Pluto ist es, den ich beneide. Ich beneide ihn um den Vorzug, Sie gegen alle Ihnen drohenden Gefahren beschützen zu dürfen.«
»Ach ja, gegen den Wolf im Schafsfell,« lachte Margarethe und warf einen raschen Blick auf Theodor, der uns gegenüber tanzte, und, ohne uns Beachtung zu schenken, mit seiner Dame eifrig plauderte.
Ich fing den Blick auf und ärgerte mich schon wieder.
»Sehen Sie nur, was die kleine Baronesse Mischi für selige Augen macht, der Auszeichnungen des Unwiderstehlichen gewürdigt zu werden,« sagte ich boshaft.
Eine neue Figur hinderte Margarethe, mir zu antworten. Dann aber beim »Tour de main« fragte sie:
»Wie sagten Sie vorhin? – Der Unwiderstehliche?«
»Allerdings. Wissen Sie nicht, daß Theodor, ob der Legion weiblicher Herzen, die ihm nur so entgegenfliegen, unter seinen Intimen der Unwiderstehliche genannt wird?«
»Wie komisch!« lächelte sie. »Und doch, wie zutreffend – der Unwiderstehliche! – Da wir aber gerade von Theodor sprechen – ich habe einen Auftrag meines Mannes an Sie und ihn: Sie Beide zu bitten, unsere Landeinsamkeit für einige Tage zu theilen. Sie bleiben doch?«
Ich verbeugte mich, die Einladung annehmend.