Di chistu’nsumiada mi eri. Di nenfra i àrbuj a mi luševa’n taj vuj il ros matutìn: dìs tu, poeta, dìs tu, profeta— se’l volia diši stu sun?

2. GOTTES IST DER ORIENT

Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.

Er, der einzige Gerechte,
Will für jedermann das Rechte.
Sei von seinen hundert Namen
Dieser hochgelobet! Amen.

Mich verwirren will das Irren;
Doch du weißt mich zu entwirren,
Wenn ich wandle, wenn ich dichte,
Gib du meinem Weg die Richte!

Ob ich Ird'sches denk' und sinne,
Das gereicht zu höherem Gewinne.
Mit dem Staube nicht der Geist zerstoben,
Dringet, in sich selbst gedrängt, nach oben.

Im Atemholen sind zweierlei Gnaden:
Die Luft einziehen, sich ihrer entladen:
Jenes bedrängt, dieses erfrischt;
So wunderbar ist dasLeben gemischt.
Du danke Gott, wenn er dich preßt,
Und dank ihm, wenn er dich wieder entläßt.

“Di Diu al è’l Oriènt”

Di Diu al è’l Oriènt!
Di Diu al è’l Ponènt!
I paìs dal nord e dal sud
a ripòšin in ta la pas da li So mans.

Luj, il ùnic Magistràt, il Just al vòu par ognidùn. Fra i sent nòns Sos cal sedi chistu’l pì laudàt! Àmen.